Microsoft sollte die Hardware-Produktion den Profis überlassen sagt Acer
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Das taiwanesische Computerunternehmen Acer hat derzeit nicht die beste Beziehung zum Hardware-Partner Microsoft. Schon direkt nach Bekanntgabe des Einstiegs der Redmonder in den Hardware-Markt zeigte man

Das taiwanesische Computerunternehmen Acer hat derzeit nicht die beste Beziehung zum Hardware-Partner Microsoft. Schon direkt nach Bekanntgabe des Einstiegs der Redmonder in den Hardware-Markt zeigte man sich in Taipeh kritisch und nun wettert Linxian Lang, Acers Präsident für den Bereich Greater China, weiter gegen den Softwareriesen.

In einem Interview mit dem chinesischen Newsportal Tencent Technology sagte Lang, Microsoft müsse erst noch lernen, dass man die Hardware-Produktion besser den professionellen Playern, wie eben auch Acer einer ist, überlassen sollte. Schadenfroh bemerkt der Chinese, die derzeitigen Lieferschwierigkeiten des Microsoft-eigenen Surface Tablets und dessen hohe Preisansetzung seien wohl die ersten Anzeichen für Microsofts Probleme auf dem Hardware-Markt.

Dennoch werde sich der Einstieg Microsofts in den Hardware-Sektor positiv auf die Konkurrenzsituation auswirken und auch für Acer selbst vorteilige Effekte haben, so Lang. Kurzfristig gesehen habe das Surface Tablet jedoch noch keinen Einfluss auf die Produkte Acers.

Als Microsoft Mitte des Jahres verkündete, mit dem Surface ein eigenes Hardware-Produkt auf den Markt bringen zu wollen, blickte alle Welt auf die bisherigen OEM-Partner und auf deren Reaktion. Acers CEO JT Wang zeigte sich wenig erfreut und riet Microsoft, die getroffene Entscheidung noch einmal zu überdenken, da sie sich negativ auf die Stimmung im Ökosystem auswirken könnte.

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