Microsoft stellt experimentellen IE-Diagnoseadapter für Third-Party-Entwicklertools vor
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Bereits seit einiger Zeit verfügt der Internet Explorer – entweder direkt im Browser über die F12-Entwicklertools oder in Visual Studio – über ein eigenes Set an Diagnosetools, das Entwicklern dabei helfen soll, visuelle Probleme und JavaScript-Bugs aufzuspüren und Website-Profile zu erstellen.

Nun gibt es einen neuen, experimentellen Adapter für den Internet Explorer, der für eine vielfältigere Tooling-Umgebung über verschiedene Browser hinweg sorgen soll – und das sogar als Open Source. Andy Sterland hat den neuen IE-Diagnose-Adapter für Third-Party-Entwicklertools im IE-Blog vorgestellt.

Funktionsweise des IE-Diagnoseadapters

Mit dem neuen IE-Adapter sollen Entwickler die Möglichkeit erhalten, mithilfe von Third-Party-Tools den Internet Explorer zu analysieren und zu debuggen. Der Diagnoseadapter erstellt eine Brücke zwischen dem IE und Chromes Remote-Debugging-Protokoll, das Third-Party-Tools erlaubt, Chrome zu debuggen, zu analysieren und zu profilen. Damit kann dann auch die zu analysierende IE-Version direkt angesprochen und debugged werden.

Derzeit befindet sich der IE-Diagnoseadapter noch in einem sehr experimentellen Stadium, sodass nur ein eingeschränktes Subset der API-Oberfläche unterstützt wird. Zudem steht der Adapter bisher nur für Internet Explorer 11 zur Verfügung; künftig soll aber auch der gerade in einer ersten Preview erschienene neue Microsoft-Browser Spartan mit dem Diagnoseadapter arbeiten.

Der IE-Diagnoseadapter steht Open Source auf GitHub zur Verfügung, dort finden sich zudem weitere Informationen zur Installation und Nutzung des Tools.

Aufmacherbild: Medical stethoscope or phonendoscope von Shutterstock / Urheberrecht: Valeri Potapova

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