Microsoft TypeScript oder Google Dart?
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Ganz schön dynamisch geht es her, im Bereich der dynamischen Sprachen für die Webentwicklung. Hat Microsoft gerade seine Variante einer „JavaScript-Verbesserungssprache“ vorgelegt – unter dem Namen TypeScript

Ganz schön dynamisch geht es her, im Bereich der dynamischen Sprachen für die Webentwicklung. Hat Microsoft gerade seine Variante einer „JavaScript-Verbesserungssprache“ vorgelegt – unter dem Namen TypeScript -, werkelt Google munter an seiner eigenen „Sprache zur strukturierten Webentwicklung“ DART weiter. Aktuell präsentiert uns das DART-Team eine angereicherte Version des Dart-Editors.

Als wahrscheinlich spürbarste Neuerung hat der DART-Editor das Speichern abgeschafft, um Codeanalysen auszuführen. Während des Tippens schon werden Fehler oder Syntax-Auffälligkeiten als solche markiert. Zwei neue Quickfixes helfen beim Erzeugen von Klassen und beim Konstruktor-Bauen. Im Dartium-Browser, einer Variante des Chromium inklusive der Dart VM, ist es möglich, beim Anhalten an einem Breakpoint Ausdrücke zu evaluieren – ein nützliches Feature für Debugging-Aufgaben.

User von MacOS 10.8 (Mountain Lion) müssen sich allerdings noch mit der Fehlermeldung abfinden, dass die 64-Bit Distribution fehlerhaft sei. Als Workaraound wird aber empfohlen, entweder den 32-Bit-Build zu nutzen oder die Sicherheitseinstellungen so zu verändern, dass beliebige Anwendungen gestartet werden können.

Microsoft TypeScript oder Google Dart – auf welcher Seite steht Ihr? Beide Sprachen können nach JavaScript kompiliert werden – im Gegensatz zu TypeScript wird Dart aber auch nativ von der Dart VM verarbeitet. TypeScript orientiert sich als Obermenge von JavaScript stark am Klassiker, Dart entfernt sich mitunter schon deutlich von JavaScript.

Aber vielleicht ist Euch ja das „gute alte JavaScript“ auch gut genug?

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