Microsoft und Miele kooperieren bei Entwicklung smarter Kochgeräte
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Auf der Hannover Messe gab Miele bekannt, eine Projektstudie basierend auf den Microsoft-Azure-Internet-of-Things-(IoT)-Diensten vornehmen zu wollen. Damit will der Anbieter von Premium-Hausgeräten gemeinsam mit Microsoft eine Generation von smarten Kochgeräten einleiten: das geplante Szenario ist, dass Anwender ihren Herd zukünftig mit einem Assistenzsystem und Online-Rezepten so programmieren können, dass Mahlzeiten ohne viel zutun gelingen.

Die neue Technologie soll in etwa so aussehen, dass mit der Auswahl eines Gerichts auf der Website von Miele die notwendigen Zubereitungsstufen auf das Smartphone oder Tablet des Nutzers gesendet werden. Zusätzlich wird das passende Automatikprogramm über Microsoft Azure auf den Backofen geladen. Dieser sei dann so programmiert, dass er die Mahlzeit unter Berücksichtigung von Betriebsart, Temperatur, Kochzeit, Feuchtigkeit und anderen Faktoren zubereitet.

Fehlerquellen sollen dadurch ausgeschlossen werden, dass Rezepte wie Automatikprogramme in den Miele-Versuchsküchen zuvor auf die Geräte des Herstellers abgestimmt wurden. Zwar ist das gemeinsame Projekt aktuell noch eine Studie, doch im Fall einer Umsetzung wären auch andere Anwendungen auf der Microsoft-Plattform denkbar, etwa die Diagnose von Fehlermeldungen oder die Statusdarstellung der Geräte. Durch die Nutzung der Azure-Infrastruktur dürfte es außerdem möglich sein, dass Miele seine Lösung weltweit anbietet. Vielleicht kommen wir also doch noch dahin, dass der Aufzug uns sagt, wann das Steak fertig ist.

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