Microsoft verabschiedet sich vom Punktesystem
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Microsoft wird mit Windows 8 wohl das umstrittene Punktesystem zum Bezahlen von Spielen, Videos und anderen Onlineinhalten im Marketplace zum Ende des Jahres auslaufen lassen. Zwar soll das Bezahlen in

Microsoft wird mit Windows 8 wohl das umstrittene Punktesystem zum Bezahlen von Spielen, Videos und anderen Onlineinhalten im Marketplace zum Ende des Jahres auslaufen lassen. Zwar soll das Bezahlen in den neuen Versionen des Betriebssystems noch möglich sein, doch wird die Grundeinstellung auf Kreditkartenzahlungen umgestellt.

Die Abstraktheit und Währungsunabhängigkeit der MS-Punkte sollte den Kunden zum Kauf anreizen, verlangte jedoch ein mühsames Umrechnen von Microsoft-Punkten in Euros. Grund für die Umstellung und folglich Verabschiedung der hauseigenen Währung ist der Versuch einer transparenteren und somit kundenfreundlicheren Bezahlweise. So ermöglicht die Preisangabe in Länderwährung einen direkten Vergleich des Angebots mit heimischen Konkurrenzanbietern. Insgesamt verspricht die Loslösung vom Punktesystem, einen besseren Überblick zu verschaffen.

Doch auch Microsoft selbst profitiert von der Verabschiedung der MS-Punkte, denn die Vergangenheit zeigt, dass viele Deutsche ihre Punktekarten in den USA oder auf eBay kauften, da sie hier zu deutlich günstigeren Konditionen angeboten wurden als beim deutschen Amazon. Für Microsoft bedeutete dies finanzielle Verluste.

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