Microsoft veröffentlicht Vorschau der Oracle-Software auf Windows Azure
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Seit diesem Sommer ist die Cloud-Partnerschaft zwischen Microsoft und Oracle bekannt, jetzt trägt sie erste Früchte. Seit gestern steht eine Preview der Virtual Maschine (VM) bestehend aus Oracle Datenbanken,

Seit diesem Sommer ist die Cloud-Partnerschaft zwischen Microsoft und Oracle bekannt, jetzt trägt sie erste Früchte. Seit gestern steht eine Preview der Virtual Maschine (VM) bestehend aus Oracle Datenbanken, WebLogic Server und ein Java Development Kit auf Windows Azure bereit. Oracle Linux, Oracle Datenbanken und Weblogic Server werden außerdem als vorkonfigurierte Images angeboten.

Nutzer, die das Preview testen wollen, können entweder ihre eigene Lizenz verwenden oder für Datenbanken und WebLogic-Server eine Lizenz verwenden, die von Oracle speziell für die Vms angeboten wird, da Oracle seinen Kunden Lizenzmobilität verspricht. Auch für Java bietet Microsoft unter Windows Azure ab sofort vollständig lizensierte Unterstützung. Auf Windows Azure oder Hyper-V erhalten Nutzer, die ihre eigene Lizenz verwenden wollen, dabei direkt von Oracle Support für Oracle Software. Sobald die Preise veröffentlicht werden, wird auch bekannt, wer die Verantwortung für den Support übernimmt, wenn Lizenzen mit den VMs gekauft werden. Da es zu den Eckpunkten der Partnerschaft zwischen Oracle und Microsoft gehört, Oracle Software sowohl auf Windows Azure als auch in Windows Server Hyper-V zur Verfügung zu stellen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Previews auch über Hyper-V nutzbar sind.

Trotz der Zusammenarbeit beider Unternehmen bleiben Microsoft und Oracle Rivalen und die Redmonder arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Entwicklung und Verbesserung der SQL-Server als Alternative zu den Oracle-Datenbanken.

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