Microsoft will sich den Strafen der EU fügen
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Derzeit prüft die Europäische Kommission, ob Microsoft gegen ein Abkommen zum Thema freie Browser-Wahl aus dem Jahre 2009 verstoßen hat. Egal, wie die Entscheidung letztendlich ausfällt: Microsoft

Derzeit prüft die Europäische Kommission, ob Microsoft gegen ein Abkommen zum Thema freie Browser-Wahl aus dem Jahre 2009 verstoßen hat. Egal, wie die Entscheidung letztendlich ausfällt: Microsoft hat angekündigt, sich ihr bedingungslos zu fügen. So EU-Kommissionar Joaquin Almunia:

In my personal talks with Microsoft CEO Steve Ballmer he has given me assurances that they will comply immediately regardless of the conclusion of the anti trust probe.

2009 war Microsoft in Europa dazu verurteilt worden, bei der Installation von Windows eine sogenannte Browser Ballot Box anzuzeigen, in der sich Nutzer zwischen dem Internet Explorer, Mozilla Firefox, Safari, Google Chrome, Opera und weiteren Browsern als Default-Anwendungen entscheiden konnten. Eben diese Box war aber mit dem Windows 7 Service Pack 1 im Februar verschwunden.

In diesem Zuge hatte die Europäische Kommission mit heftigen Strafen gedroht. Schon im 2009er Abkommen war festgelegt worden, dass Microsoft bei Verstoß gegen die Richtlinien mit Strafen von bis zu zehn Prozent des gesamten Jahreseinkommens rechnen muss.

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