Microsoft wollte eigene Seiten von Google zensieren lassen
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Der amerikanische Digital Millenium Copyright Act (DMCA) gibt Copyright-Inhabern die Möglichkeit, die Entfernung verschiedener Suchergebnisse bei Google zu beantragen, wenn dadurch Softwarepiraterie verhindert

Der amerikanische Digital Millenium Copyright Act (DMCA) gibt Copyright-Inhabern die Möglichkeit, die Entfernung verschiedener Suchergebnisse bei Google zu beantragen, wenn dadurch Softwarepiraterie verhindert werden kann. Allein in diesem Jahr sind schon derartige Anfragen für über 100 Millionen URLs bei Google eingegangen.

Doch diese oft automatisiert versendeten Anfragen produzieren auch regelmäßig Fehler. Beispielsweise wollte der amerikanische Fernsehsender HBO versehentlich einen vollkommen legalen Link zum bekannten VLC Player sperren.

Nun darf sich auch Microsoft in die Liste der Missgeschicke einreihen. In dessen Auftrag hat die Firma LeakID nämlich gefordert, Links zu einigen französischen Unterseiten von microsoft.com zu entfernen. Diese gingen unter anderen zum Microsoft Store sowie zu verschiedenen Support-Seiten und Produktbeschreibungen.

Zum Glück hat Google den Fehler Microsofts rechtzeitig bemerkt und davon abgesehen, die Seiten aus der Suche zu entfernen.

Aufmacherbild: grey computer mouse is connected to a grey globe von Shutterstock / Urheberrecht: Matthias Pahl

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