Microsoft wurde von der Marke Windows RT abgeraten
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Das Konzept hinter Windows RT ist noch nicht ganz in der breiten Öffentlichkeit angekommen und so wird das Betriebssystem hin und wieder aufgrund seiner limitierten Funktionalitäten kritisiert. Was

Das Konzept hinter Windows RT ist noch nicht ganz in der breiten Öffentlichkeit angekommen und so wird das Betriebssystem hin und wieder aufgrund seiner limitierten Funktionalitäten kritisiert. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass gerade die Limitierung den Charakter der besagten Windows-Version ausmacht, ist diese doch für Tablets und andere mobile Geräte mit ARM-Chips optimiert.

Wie Dell-Mitarbeiter Jeffrey Clarke auf der Dell World Conference in Austin berichtet, habe er dieses Verwirrungspotential erkannt und Steve Ballmer empfohlen, das eigene Tablet-OS nicht Windows RT zu nennen, sondern sich einen gänzlich neuen Markennamen auszudenken. So würde nicht der fälschliche Eindruck der Kompatibilität mit anderen Windows-Versionen entstehen. Ballmer jedoch habe erwidert, die Marke Windows sei zu mächtig, um ohne Verwendung zu bleiben.

Man ließ den Vorschlag aus der Dell-Riege also bewusst links liegen und erschuf Windows RT. Diese Entscheidung hat bislang schon zu einer Reihe von Missverständnissen geführt, kauften doch einige Kunden ein RT-Gerät, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass sie hiermit keine volle Windows-Version erwerben. Groß war auch die Enttäuschung derer, die vergeblich versuchten, ihre Windows-Programme auf dem Surface RT zum Laufen zu bringen.

Ob ein anderer Markenname die Umstände jedoch verdeutlicht hätte, ist natürlich nicht klar. Neil Hand, Vizepräsident aus Dells Tablet-Abteilung, jedenfalls findet, dass eine Schulung der Kunden in jedem Fall vonnöten ist, ganz egal, welchen Namen das betroffene System trägt. Scheint so, als ob Microsoft noch Einiges zu tun hat.

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