Minecraft-Deal: Das hat Microsoft motiviert
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Nachdem Microsoft Anfang des Monats den Minecraft-Entwickler Mojang übernommen hatte, fragten sich einige, was das Unternehmen denn wohl mit dem Open-World-Sandbox-Spiel vorhat. Nun ist bekannt geworden, dass es Microsoft wohl gar nicht so sehr um das Produkt selbst geht, sondern vielmehr darum, was man mit Minecraft verbindet und welche Auswirkungen eine Beschäftigung mit dem Spiel hat.

Jeff Teper, Vice President für Corporate Strategy, hat sich auf der UBS Global Technology Conference im kalifornischen Sausalito zu den Beweggründen hinter dem Minecraft-Deal geäußert. Er erklärte, dass es sich bei Minecraft um ein Entwickler-Tool handle, mit dem alle Altersgruppen, selbst die ganz jungen, Welten erschaffen können. Wenn Kinder, die sich ja prinzipiell häufig für das Bauen von Dingen interessieren, mit Minecraft und dementsprechend im Microsoft-Technologieuniversum aufwachsen, seien sie eher prädestiniert, in ihrem Erwachsenenleben auch digitale Welten zu erschaffen und zwar bevorzugt mit  Microsoft-Technologien wie PowerPoint oder Visual Studio.

Hier Tepers Originalzitat:

Minecraft is a development tool. People build worlds out of it. If we can get eight-year-old girls and boys building worlds and getting inspired by creating content digitally, as they grow up they’ll want to create in PowerPoint, or Visual Studio.

Minecraft für 2,5 Milliarden von Microsoft übernommen

Anfang November hat Microsoft den Minecraft-Entwickler für 2,5 Milliarden US-Dollar übernommen – der Deal beinhaltet die Firma selbst und alle Rechte an der Marke Minecraft. Der Support für das Spiel soll nun allerdings keineswegs auf Microsoft-Plattformen beschränkt, sondern auch über PlayStation, iOS und Android hinweg fortgesetzt werden.

Aufmacherbild: Children lego brick toy background von Shutterstock / Urheberrecht: tomertu

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