Minecraft-Studio Mojang offiziell von Microsoft übernommen
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Es ist offiziell: Microsoft hat das Minecraft-Studio Mojang übernommen. Der Deal kostete die Redmonder 2,5 Milliarden US-Dollar und schließt das Studio und alle Rechte an der Marke Minecraft ein.

Noch ist unklar, wie man weiter mit dem Ausnahmetitel verfahren will, der sich über alle Plattformen hinweg inzwischen über 35 Millionen Mal verkaufen konnte. Der Support für das Spiel wird auf sämtlichen Plattformen fortgesetzt, einschließlich PC, PlayStation, Xbox, iOS und Android.

Minecraft auf allen Plattformen

Was als Gerücht begann, ist nun Realität. Xbox-Chef Phil Spencer kommentiert den Kauf folgendermaßen:

Es ist offiziell, heute heißen wir Mojang in der Familie der Microsoft Studios willkommen. Wir sind schon gespannt, welche Möglichkeiten uns mit der Minecraft-Community bevorstehen.

Das Open-World-Sandbox-Spiel Minecraft, dessen Spielprinzip sich aus Bauklötzen zusammensetzt, wurde 2011 vom schwedischen Entwickler Markus „Notch“ Persson veröffentlicht und hat sich seitdem zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil der aktuellen Pop-Kultur entwickelt. Inzwischen gibt es den Titel für fast alle gängigen Konsolen, Handhelds und Smartphones.

In einem früheren Statement ließ Spencer bereits wissen, dass man zunächst noch nicht an eine Fortsetzung des Titels denke. Zuerst möchte man die Begehrlichkeiten der dazugehörigen Community ausforschen. Als ersten Schritt werde man wahrscheinlich damit beginnen, die verschiedenen Versionen einander anzugleichen, also auch auf den Konsolen die gleichen Features umsetzen wie auf dem PC.

Doch grundsätzlich hat Microsoft große Pläne, was die Zukunft von Minecraft anbelangt: Microsoft möchte Minecraft auf allen Plattformen veröffentlichen, die heute gängig sind. Zusätzlich zum PC und der Xbox also auch noch auf iOS, Android und der PlayStation. Außerdem sollen die Spieler von Microsoft-Technologien profitieren, etwa der Cloud, Xbox Live und mobile Errungenschaften, sodass die Spielwelten noch besser und schneller werden sollen. Die Entwickler-Tools sollen verbessert werden und die Spieler sollen mehr Möglichkeiten erhalten, sich mit der Minecraft-Community zu vernetzen. Nach Einschätzung des Branchenriesen wird sich die milliardenschwere Übernahme bereits im Geschäftsjahr 2015 positiv auf die Unternehmensbilanz auswirken.

Aufmacherbild: nature in computerized, day and leaves of the squares von Shutterstock / Urheberrecht: Iuskiv

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