Mit gutem Beispiel voran: Microsoft-Mitarbeiter ziehen um in die Cloud
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Seit einiger Zeit versucht Microsoft schon, Softwareentwickler aus aller Welt zum Umzug in die Cloud zu bewegen. Doch im eigenen Unternehmen wurde bis vor kurzem immer noch größtenteils auf dem Desktop

Seit einiger Zeit versucht Microsoft schon, Softwareentwickler aus aller Welt zum Umzug in die Cloud zu bewegen. Doch im eigenen Unternehmen wurde bis vor kurzem immer noch größtenteils auf dem Desktop entwickelt.

Aus diesem Grund entschlossen sich zwei Microsofties, wie Mary Jo Foley auf ZDnet berichtet, zur Gründung der Initiative „Cloud Build“. James Larus stand zuvor hinter dem Singularity-Betriebssystem, hat das Unternehmen aber inzwischen verlassen, Galen Hunt arbeitet in der Abteilung Microsoft Research. Mit dem vor inzwischen 1,5 Jahren gestarteten Projekt wollten die beiden ihre Kollegen dazu bringen, ihren Code verstärkt in der Cloud zu schreiben.

Larus und Hunt verfassten ein Whitepaper und konnten damit einige der Microsoft-Mitarbeiter zum Umstieg in die Cloud motivieren. Sie hatten das Gefühl, dass die Cloud ihre Prozesse beschleunigen und eine gemeinsame Plattform zur Wiederverwendung von Code darstellen könnte.

Wolfram Schulte wiederum, ebenfalls aus der Research-Abteilung, baute die Idee seiner beiden Kollegen weiter aus und führt heute ein Team namens Tools for Software Engineers (TSE) an. Dieses leitet derzeit zwei Projekte. CloudDev soll Cloud Computing in die Softwareentwicklung bei Microsoft bringen und stellt Cloud-basierte Dienste zur Verfügung. CodeMine baut eine Softwareanalyse-Plattform zum Sammeln von Prozessdaten auf.  

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