Mobile Web FTW!
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Auf der MobileTech Conference 2011 Munich wurde eines klar: Mobile Web ist ein knalliges Thema. Die Sessions fanden im größten Saal statt und waren durchweg gut gefüllt. Wir haben uns in die heiligen

Auf der MobileTech Conference 2011 Munich wurde eines klar: Mobile Web ist ein knalliges Thema. Die Sessions fanden im größten Saal statt und waren durchweg gut gefüllt. Wir haben uns in die heiligen Hallen geschlichen und einige Köpfe vor die Kamera gezerrt.

@ppk über die MobileTech

Peter hat übrigens auch eine kontrovers diskutierte Eröffnungs-Keynote gehalten und den Saal mit The Future of Mobile Web ordentlich in Wallung gebracht.

Der Kern der zukünftigen Apps sollte aus HTML, CSS und JavaScript bestehen und universell für alle Geräte genutzt werden können. Entweder würden die Apps direkt auf dem Gerät platziert  oder über den Browser genutzt werden. Für den Datenverkehr zeigte PPK zudem eine weitere ungewöhnliche Methode auf: Über JSON soll der Code der Apps auch ganz ohne Internet übertragen werden können und zwar per SMS. Für Eines sollte es in dieser Vision keinen Platz mehr geben: App Stores.

Peter-Paul Koch

Apple’s app store model works fine for Apple; we can all agree on that. What I’m wondering, however, is whether it’ll work for anyone else.

Apple has a lot of leverage with both developers and consumers. Developers were queueing up to write apps for iOS, and consumers did the same in order to buy the devices and spend a lot of money on apps.

The question is whether the same goes for any other mobile player. Google certainly has leverage with developers, but not (yet) with consumers: it had to team up with Samsung and HTC in order to get its Android devices accepted by consumers.

Samsung, RIM, Nokia, and the other traditional mobile players have leverage with consumers, who are used to and generally happy with their products, but not with developers. All three have trouble attracting enough developers to their platforms for creating apps to fill their app stores.

So no other mobile player is in exactly the same position as Apple; and besides Apple was the first one to be succesful with its app store, and thus has a first-mover advantage.

Maintaining an app store costs a lot of money because you need a lot of highly qualified personnel. I think not all mobile players can afford that.

For these reasons I believe it’s not really easy to copy Apple’s app store. That doesn’t stop anyone from trying, of course, but I believe most will fail.

Peter-Paul Koch, 2011

Nicht nur für native Apps und Datenflatrates scheint PPK keine globale Zukunft mehr zu sehen, auch das Modell des App Stores würde seiner Ansicht nach nicht über die Mitte des Jahrzehnts hinaus überdauern. Mit dem App Store in Verbindung mit dem iPhone schuf Apple ein neues mobiles Ökosystem, welches das Unternehmen wieder an die Weltspitze katapultierte.

Das war natürlich nicht alles, was geboten wurde. So fand am Montag zum Beispiel der Mobile Web Workshop statt – sechs Stunden HTML5-/CSS3-/JavaScript-Power.

An dieser Stelle möchten wir uns übrigens für den Ton entschuldigen – aber Undercover zu arbeiten ist gar nicht so einfach wie gedacht.

Am Mittwoch, wir erwähnten es ja bereits, war der größte Saal der Konferenz fest in den Händen der Mobile-Web-Jungs. Es sieht also ganz so aus, als wäre das Thema Mobile Web der schnellste – und vor allem umfangreichste – Weg in Richtung Mobile; oder wie sehen sie das?

Da fällt uns ein: Wir haben ein neues Quickvote für Sie – haben Sie ein iPad? Wir haben da vielleicht etwas für Sie . Also nicht scheuen – Antworten!

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