3 Tipps zur Optimierung von Windows Phone Apps für Niedrigpreisgeräte
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Bekanntlich soll schon im April dieses Jahres das nächste Windows Phone Update namens Tango auf alle Geräte mit Windows Phone 7.x gepusht werden. Wie wir berichteten, ist Windows Phone Tango optimiert

Bekanntlich soll schon im April dieses Jahres das nächste Windows Phone Update namens Tango auf alle Geräte mit Windows Phone 7.x gepusht werden. Wie wir berichteten, ist Windows Phone Tango optimiert für Niedrigpreisgeräte mit einem internen Speicher von nur 256 Megabyte, beispielsweise für das Nokia Lumia 610.

Wenn man jedoch seine Apps nicht für solche Niedrigpreisgeräte optimiert, laufen sie darauf wesentlich langsamer als auf den Smartphones, die derzeit auf dem Markt sind. Aus diesem Grund gibt Mike Battista im offiziellen Windows Phone Developer Blog Tipps dazu, wie man seine Apps am besten auf die kommenden Geräte vorbereitet und dadurch Chancen schafft, ein bedeutend größeres Publikum zu erreichen.

Tipp 1: Die Startzeit niedrig halten

Wenn man die Zeit, die eine App benötigt, um zu starten, möglichst niedrig hält, vermeidet man frustrierte Nutzer und erhöht dadurch die Beliebtheit des eigenen Produktes. Deshalb sollte man den Code im App/Page Constructor reduzieren und auch die Launching/OnNavigatedTo-Aktivität minimal halten. Fügen Sie außerdem einen Splash Screen hinzu und vereinfachen bzw. entfernen Sie unnötiges XAML.

Sollte eine längere Ladezeit doch einmal unvermeidbar sein, blenden Sie ganz einfach eine Fortschritts-Leiste ein. Wenn man erkennen kann, wie weit der Ladeprozess schon fortgeschritten ist, ist nämlich die Wartezeit nur halb so langweilig und ein Ende ist stets in Sicht.

Tipp 2: Die Nutzung von Speicher reduzieren

Auf Geräten mit 256 Megabyte RAM, wie dem Lumia 610, sollten Apps niemals mehr als 90 Megabyte an Speicher benötigen. Deshalb lautet die Faustregel: Laden Sie nur das, was Sie brauchen und zwar genau dann, wenn Sie es brauchen. So wäre es beispielsweise unsinnig, alle Levels eines Spieles gleich bei dessen Start zu laden. Und auch Bilder sollte man nicht in einer hohen Auflösung hochladen, nur um sie dann herunter zu skalieren. Laden Sie Bilder und andere grafische Elemente lieber gleich in der Größe hoch, in der sie dann später auch dargestellt werden.

Tipp 3: Feature-Reduktionen richtig einsetzen

Niedrigpreisgeräte erfordern stets Reduktionen in Sachen Funktionalitäten und Features. Das Geheimnis der erfolgreichen Programmierung liegt hierbei darin, Entscheidungen immer flexibel nach der jeweiligen App zu treffen. Eine Empfehlung wäre, anstatt der Speicher-intensiven Elemente WebBrowser und Maps lieber die effizienteren Features WebBrowserTask und BingMapsTask zu benutzen. Animationen bei Seitenübergängen wiederum sehen zwar dynamisch aus, erhöhen die Ladezeiten allerdings erheblich.

Wenn Sie sich an die 90-Megabyte-Grenze gehalten haben, können Sie jedoch aufatmen: Reduzierungen sind in diesem Falle keine mehr nötig.

Jetzt nur noch testen!

Haben Sie alle Tipps zur Optimierung von Apps für Niedrigpreisgeräte befolgt, dürfte es bei Ihren selbst erstellten Apps unter Windows Phone Tango keine Probleme mehr geben. Um das herauszufinden, können Sie sich einen 256-Megabyte-Emulator herunterladen und damit testen, wie sich Ihre Apps auf Geräten wie beispielsweise dem Lumia 610 verhalten.

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