7 Methoden, um dich bei deinem Freelancer wirklich, wirklich beliebt zu machen
Kommentare

Die Kollegen von elance.com haben einige nennenswerte Methoden aufgezählt, die es zu vermeiden gilt, wenn man es sich mit seinen Freelancern nicht verscherzen will. Ein gutes Arbeitsverhältnis wird ja gemeinhin als das A und O einer erfolgreichen Zusammenarbeit angesehen, und gerade unter stressigen wie verrückten Arbeitsbedingungen fällt es den meisten schwer, Contenance zu bewahren. Damit das Verhältnis zwischen dir und deinen freiberuflichen Mitarbeitern nicht komplett in die Hose geht, solltest du diese sieben Dinge definitiv vermeiden – es sei denn, du findest Gefallen daran, Freelancern die Hölle auf Erden zu bereiten.

1. Beschreibe deine Projekte möglichst unklar und vage Freelancer brauchen für eine erfolgreiche Bearbeitung der fälligen Arbeit keine genauen Details, die ihnen konkret vermitteln, was wie zu tun ist. Wenn deine Stellenausschreibung vom Umfang der Arbeit über mögliche Deadlines bis hin zum fertigen Ergebnis vage und unklar ist, wird das Ergebnis am Ende um so spannender.

2. Geh mit dem Lohn runter Eine Website für 100 Euro? Ein Blogartikel für’n Heiermann? Eine mobile App für’n Fuffi? Hört sich gut an! Irgendeine arme Wurst wird den Köder schon schlucken, doch Achtung! Sobald die Realität ihn eingeholt hat, wird er schneller als du denken kannst bemerken, dass es einfacher ist und mehr Kohle bringt, Staubsauger an den Mann zu bringen als für dich den Aushilfssklaven zu mimen.

3.  Gib nie konkrete Beispiele Wenn ihr gerade euer Projekt besprecht, rede so allgemein, wie nur möglich. Auch wenn du weißt, dass die und die Firma es genauso macht, wie du es dir vorstellst, musst du ihm diese Information nicht weitergeben. Warum auch? Es vereinfacht dem Freelancer seine Arbeit und genau das wollen wir doch verhindern, nicht wahr?

4. IGNORIEREN Ignoriere Mails, Anrufe, Nachrichten, Kurzmitteilungen, Fragen, was auch immer. Ignoriere ihn solange, bis er anfängt, dich zu ignorieren. Daraus kann bisweilen ein ganz heiteres Spiel werden, ehe der Tag eintrifft, an dem er seine Entlohnung möchte. Voll die Spaßbremse.

5. Frage nach „noch einer Sache“ Freelancer werden für ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Erfahrung gezahlt. Nur weil du deinen Anwalt nicht nach einer weiteren Sache fragst, gibt es keinen Grund, deinen Webprogrammierer oder Grafikdesigner mit weiteren Dingen zu belästigen.

6.  Gehe davon aus, dass dein Freelancer ein Tausendsassa ist Webdesign? Webentwicklung? Weboptimierung? Alles das gleiche – Web Stuff. Spar ein paar Euros, indem du davon ausgehst, dass dein hoch-spezialisierter Freelancer ein wenig in die Bücher schaut und für dich all-in geht.

7. Erwarte von deinem Freelancer, dass er für dich rund um die Uhr zur Verfügung steht Wenn ihm Schlaf so wichtig ist, kann er ja auch einen 9-to-5-Job machen, nicht wahr? Genau das ist der richtige Ansatz. Das gleiche gilt für Samstag-Nachmittage und sonstige Feiertage. Wenn du deinen Freelancer richtig auf die Palme bringen willst, dann musst du seinen Schlafrhythmus sowie sein Privatleben massiv beinträchtigen. Er wird es dir danken, indem er dich dein Leben lang verachten wird.

Wie man sieht, ist es leicht, es sich mit dem Freelancer seiner Wahl zu verscherzen. Wenn man sein Projekt aber zu einem für alle erfolgreichen Ende bringen möchte, gilt: Einfach mal aufeinander zugehen, miteinander reden … und vielleicht das das Gegenteil von dem machen, was dort oben zu lesen ist.

Ach, und nicht vergessen: verratet uns gerne auch, womit man sich bei euch beliebt machen kann.

Aufmacherbild: happy man exults von Shutterstock / Urheberrecht: ollyy

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -