Android Security 2016 Year in Review

Android Security: Google veröffentlicht Bericht für 2016
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Zum dritten Mal veröffentlicht Google mit „Android Security 2016 Year In Review“ eine jährliche Zusammenfassung der Security-Services für 1,4 Milliarden Android-Nutzer.

Mit dem Ziel, ihren Nutzern die sichere und geschützte Nutzung von Android-Services anzubieten, hat das Android-Security-Team im vergangenen Jahr daran gearbeitet, neue Security-Features in Android 7.0 Nougat einzubauen. Die Ergebnisse dieser Maßnahmen und der Zusammenarbeit mit Geräteherstellern, Forschern und anderen Mitgliedern des Android-Ökosystems stellt das Team im Bericht „Android Security 2016 Year in Review“ vor.

Google baut Schutz vor PHAs aus

Im Bericht ist zu lesen, dass Google im letzten Jahr Security-Features wie Datenverschlüsselung und Verified Boot für über hundert Millionen Nutzer als Standard eingeführt hat. Zusätzlich schützt Google die Android-Nutzer inner- und außerhalb von Google Play aktiv vor Potentially Harmful Applications (PHAs).

Mithilfe verschiedener Systeme wie Application Analyzern oder Verify Apps werde kontinuierlich daran gearbeitet, den Schutz in hunderttausenden Anwendungen weiter zu verbessern. So seien in 2016 von Verify Apps täglich 750 Millionen Checks durchgeführt worden – im Jahr davor waren es noch 450 Millionen gewesen. Durch die höhere Anzahl an Überprüfungen konnte die PHA-Installationsrate in den Top 50 Ländern mit Android-Nutzung gesenkt werden, heißt es in dem Bericht weiter.

Weniger PHA-Downloads über Google Play…

Der sicherste Ort für den Download von Apps sei für Android-Nutzer nach wie vor Google Play. Im Vergleich zu 2015 konnte hier die Installationsrate von PHAs in nahezu jeder Kategorie gesenkt werden.

  • 0,016 Prozent aller Installationen enthielten Trojaner – 51,5 Prozent weniger als in 2015,
  • 0,003 Prozent aller Installationen enthielten Hostile Downloader – 54,6 Prozent weniger als in 2015,
  • 0,003 Prozent aller Installationen enthielten Backdoors – 30,5 Prozent weniger als in 2015,
  • 0,0018 Prozent aller Installationen waren Phishing-Apps – 73,4 Prozent weniger als in 2015,
  • 0,05 Prozent aller Geräte, die Apps direkt aus Google Play downloadeten enthielten PHAs – in 2015 waren es noch 0,15 Prozent gewesen.

…insgesamt aber mehr Android-Geräte betroffen

Nicht in allen Bereichen konnte Google sich verbessern: Zwar waren Ende 2016 auf nur 0,71 Prozent aller Android-Geräte PHAs installiert. Dabei handelte es sich jedoch um 0,5 Prozent mehr als noch im Jahr 2015. So versichert Google, dass sie in diesem Jahr weiterhin daran arbeiten werden, die Anzahl der von PHAs betroffenen Geräte zu reduzieren – egal woher die Nutzer ihre Apps beziehen.

Natürlich ist das Aufspüren und Verhindern von PHAs nur ein Teil der Arbeit des Android-Security-Teams. Der entsprechende Blogpost auf dem Google-Blog bietet noch weitere Informationen sowie den vollständigen Bericht und ein Webinar, in dem die Inhalte von Adrian Ludwig, Director Android Security, aufbereitet werden.

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