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Neues vom Androiden-Planeten

Planet Android: Android Studio 2.1 mit Android-N-Support, Outlook für Android Wear & Tipps zur Cross-Plattform-Entwicklung
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Mit Planet Android freuen wir uns, euch auf entwickler.de die Kolumne von Kypriani Sinaris präsentieren zu können. Einmal pro Woche geht es hier um Neues, Interessantes und Kurioses aus der Mobile-Welt. Heute: Android Studio wurde in seiner neuen Version 2.1 Android-N-Support spendiert. Außerdem erfahrt ihr, welche Vor- und Nachteile die Cross-Plattform-Entwicklung hat und wie die Stadt Augsburg Smartphone-Nutzern das Leben sicherer machen will.

Android Studio 2.1

Die aktuelle Version der Entwicklungsumgebung Android Studio unterstützt jetzt Android N: Damit können Entwickler die neuen Features des mobilen Betriebssystems – den Jack Compiler, InstantRun oder die neuen Java 8 Features – jetzt auch in der IDE ausprobieren. Ganz unbescheiden heißt es auf dem Android Developer Blog:

Android Studio 2.1 is the best IDE to test and validate your app with the N Developer Preview.

Eine detaillierte Anleitung für die Installation finden Sie hier. Im folgenden Video erfahren Sie auch noch mal vertont, welche Neuerungen Sie in Android Studio 2.1 erwarten – ein Spoiler schon jetzt: Der Jack Compiler wird in Android Studio 2.1 zwar unterstützt, dieser unterstützt das neue Feature Instant Run wiederum noch nicht:

Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen in Android Studio 2.1 gibt’s übrigens hier.

Cross-Plattform-Entwicklung im Schnellcheck

In der vergangenen Woche hat die JAX 2016 stattgefunden. Entwickler jeden Interesses sind dort zusammengekommen – und natürlich gab es auch zahlreiche spannende Sessions zu Mobile-Themen. So hat Steffen Müller (Incloud GmbH) in seiner Session die Cross-Plattform-Entwicklung thematisiert. Diese klingt erst mal sehr verführerisch: Ganz nach des Java-Entwicklers liebstem Mantras „Write once, run anywhere“ spart man sich bei der Cross-Plattform-Entwicklung schließlich einiges an Arbeit, beispielsweise im Vergleich zur nativen Entwicklung. Im folgenden Interview habe ich ihn daher gefragt, was HTML5-Apps taugen und wer der kleine Superstar der Cross-Plattform-Entwicklung ist:

Neues von GitHub

Mit der NavigationTapBar wird die Menüführung in Ihrer App zum bewegten und farbenfrohen Erlebnis. Damit können Nutzer horizontal und vertikal durch das Menü scrollen oder swipen – oder wie man diese Bewegung auch nennen mag. Das wird auch farblich begleitet, wie folgende Screenshots zeigen:

Für die Nutzung ist mindestens das Android SDK 11 erforderlich, nähere Infos gibt es auf der GitHub Page des Projekts.

Mit dem Android Chat SDK Applozic können Entwickler eine Chat-Funktion in ihre Applikation einbauen. Das Praktische daran: Es muss keine eigene Infrastruktur für den Chat erstellt werden. Chats können entweder über das Interface der eigenen App ausgeführt oder mit dem Applozic UI Toolkit erstellt werden.

Für detaillierte Infos zur Installation empfiehlt sich der Get-Started-Guide von Applozic, außerdem die GitHub-Seite des Projekts.

Outlook auf der Android-Wear-Uhr

Zugegeben, Outlook hat schon ein leicht verstaubtes Image, tatsächlich nutzen und vertrauen aber viele dem Mail- und Kalenderprogramm täglich. Und Outlook gibt es jetzt auch to go: Die neuste Version der Microsoft Outlook App soll es bald auch für Android Wear geben. Damit ist das Managen der Inbox mit einer sogenannten „focused inbox“ möglich: Diese stellt die wichtigsten Nachrichten zuerst dar – so ein Uhrenbildschirm ist ja auch nicht gerade groß. Je öfter man diese Funktion verwendet, umso intelligenter soll sie sich verhalten, heißt es im Google Play Store.

Gute Nachrichten für den fiesen Handy-Nacken

Mittlerweile ist es ein gängiges Bild: Die Leute in der U-Bahn, Bus oder Straßenbahn sitzen mit gesenktem Kopf auf ihren Plätzen und starren auf ihre Smartphones. Jeder versinkt für sich in Spiele-Apps oder chattet mit Freunden und Familie. Wenn man dann aussteigt, gibt es ja vielleicht noch was zu schreiben oder das Level fertig zu spielen, also weiter mit gesenktem Kopf auf die Straße. Stopp! Keine gute Idee! Das dachte sich jetzt auch die Stadt Augsburg und hat Warnlichter auf der Straße installiert – schön im Blickfeld der Smartphone-Nutzer. So sehen diese, ob die Ampel, die sie gerade ignorieren, auf rot, gelb oder grün gestellt ist. Der Handy-Nacken – also die Verspannung, die bei zu langem Nach-unten-auf-das-Smartphone-Gucken entsteht – hat damit einen natürlichen Feind weniger.

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Test der Stadtwerke: Blinkende LED-Leuchten im Boden sollen Smartphone-Nutzer auf das Rotlicht der Ampel am Fußgängerüberweg der Straßenbahnhaltestelle Haunstetter Straße hinweisen. Foto: swa / Thomas Hosemann

Der Planet Android ist bunt, dreht sich schnell, entwickelt sich ständig weiter. Wir bleiben neugierig und beobachten ihn weiter – bis nächste Woche!

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