Auf das richtige Pferd gesetzt

App Store Optimization – Teil 2
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Neben der App Store Optimization, die in der letzten Ausgabe behandelt wurde, hat die Wahl der richtigen Plattform einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg einer App. Darüber hinaus stellt sich immer wieder die Frage, ob man jede Zielplattform mithilfe einer nativen App voll ausreizen oder doch lieber mit einer einzigen Cross-Platform-Anwendung eine möglichst große Zielgruppe ansprechen sollte.

Obwohl sich die Anzahl der relevanten Smartphoneplattformen in den letzten Jahren deutlich reduziert hat, sprießen ständig wieder neue Plattformen aus dem Boden. Für den Entwickler stellt sich, bereits bevor er mit der Entwicklung beginnt, die Frage, mit welcher Zielplattform er die größte oder auch die für ihn relevante Zielgruppe am besten anspricht und welche Plattform ihm die größten Einnahmen verspricht. Soll man sich auf eine oder wenige Plattformen konzentrieren oder doch lieber per Cross-Platform-Ansatz versuchen, einen möglichst großen Teil des Kuchens abzubekommen? Wenn die App erst einmal fertig ist, stellt sich bei einigen Plattformen dann die Frage, welcher App Store der richtige ist. Denn während viele Plattformen wie iOS, BlackBerry und Windows Phone zumindest für native Apps keine alternativen App Stores zulassen, steht einem als Entwickler bei der Android-Plattform ein breites Spektrum an unterschiedlichen App Stores zur Verfügung, die alternativ zu Googles Play Store angeboten werden.

Die Frage der richtigen Zielplattform ist nicht ganz einfach zu beantworten. Sie hängt aber vor allem auch damit zusammen, welche Zielgruppe von Benutzern man mit der jeweiligen App erreichen möchte. Außerdem sollte man sich von Anfang an überlegen, welche Formfaktoren an Endgeräten man mit der App unterstützen möchte. Grundsätzlich lassen sich die mobilen Geräte in Feature Phones, Smartphones und Tablets untergliedern. Außerdem werden oft auch noch Smart TVs einbezogen, die oft auf der gleichen Plattform wie Smartphones und Tablets basieren und den nächsthöheren Formfaktor nach den Tablets darstellen. In der letzten Zeit ist klar zu beobachten, dass der Übergang vom Smartphone zum Tablet immer fließender wird: Zum einen kommen Smartphones mit immer größeren Displays auf den Markt, zum anderen haben die meisten Tablethersteller inzwischen Geräte im Programm, die sich bezüglich der Displaygröße von einem großen Smartphone kaum noch unterscheiden lassen. Am unteren Ende der Formfaktoren wird deutlich, dass zumindest hierzulande der Anteil der Feature Phones immer weiter schrumpft. Man darf allerdings nicht vergessen, dass sich noch ein gewaltiger Bestand an Feature Phones im Umlauf befindet und weltweit gesehen deren Markt immer noch wesentlich größer ist als der der Smartphones. Aber auch hier ist ein immer fließenderer Übergang zu beobachten: Vor allem asiatische Hersteller bringen neuerdings immer günstigere Smartphones auf den Markt, die rein preislich schon fast mit Feature Phones konkurrieren können. Dadurch ist der Smartphoneanteil am weltweiten Handymarkt inzwischen auf über 40 Prozent angestiegen.

Unterstützung durch Entwickler

Der erste Eindruck verrät bereits, dass neben iOS inzwischen Android zu den beiden wichtigsten Plattformen für Entwickler zählt. Doch während die beiden Platzhirsche von den meisten Entwicklern mit höchster Priorität behandelt werden, erreicht man mit den beiden Zielplattformen noch lange nicht alle potenziellen Kunden. Um eine bessere Übersicht über die Relevanz der einzelnen Plattformen zu gewinnen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Zahlen des aktuellen Developer-Economics-Reports von VisionMobile, der im Februar veröffentlicht wurde.

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Abb. 1: Prozentualer Anteil der Entwickler, die für die jeweilige Plattform entwickeln, ausgenommen derer, die auch für den Desktop entwickeln (Quelle: VisionMobile, Developer Economics 2013)

 

Laut dem Report entwickeln inzwischen 72 Prozent und somit vier Prozent mehr als noch 2012 für die Android-Plattform. Trotz seiner dominanten Position sowohl beim Konsumenten als auch bei Entwicklern bedeutet dies aber nicht automatisch, dass hier das meiste Geld zu verdienen ist, wie wir später noch sehen werden. Auf iOS setzten in diesem Jahr nur noch 56 Prozent der Entwickler und somit fünf Prozent weniger als im letzten Jahr. Laut VisionMobile ist dies vor allem auf den starken Android-Fokus asiatischer Entwickler zurückzuführen, bei denen iOS lediglich eine untergeordnete Rolle spielt. Insgesamt sind die Präferenzen der Entwickler regional sehr unterschiedlich verteilt. Während sowohl in Asien als auch in Europa Android in Führung liegt, ist in Amerika ein ausgewogenes Verhältnis zwischen iOS und Android zu verzeichnen. Laut Techinasia erreicht Android in China sogar einen Marktanteil von über 90 Prozent. Die Unterstützung von Windows Phone und BlackBerry liegt mit 21 bzw. 16 Prozent auf dem gleichen niedrigen Niveau wie im Vorjahr. Das lässt darauf schließen, dass sich viele Entwickler bezüglich dieser Plattformen noch in einer Art Stand-by-Modus befinden. Sie wollen erst einmal abwarten, wie sich die neuen Plattformen am Markt etablieren und dann gegebenenfalls auf den Zug aufspringen, wenn eine kritische Masse an Geräten beim Endkunden vorhanden ist. Dass grundsätzlich ein Interesse unter Entwicklern an einem dritten App-Ökosystem vorhanden ist, zeigt der von VisionMobile ermittelte Intentshare Index, wonach 47 Prozent der Entwickler darüber nachdenken, für die Windows-Phone-Plattform zu entwickeln. Bei BlackBerry 10 sind es auch immerhin 15 Prozent.

Marktanteil

Unabhängig von den Plattformen, auf die Entwickler zurzeit setzen, ergeben auch die Zahlen von Canalys Research ein klares Bild. Danach waren im vierten Quartal 2012 69,2 Prozent aller weltweit verkauften Smartphones Android-Geräte. Apple konnte mit iOS lediglich einen Marktanteil von 22,1 Prozent erzielen und landet somit neben der Unterstützung durch Entwickler auch bei den verkauften Geräten lediglich an zweiter Stelle. An dritter und vierter Stelle befinden sich weit abgeschlagen mit 3,5 und 2,4 Prozent Marktanteil BlackBerry sowie die Windows-Phone-Plattform. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass BlackBerry im vierten Quartal 2012, auf das sich die Zahlen beziehen, noch keine Geräte mit der neuen BlackBerry-10-Plattform verkauft hat, sodass sich diese Zahlen noch auf die alte BlackBerry-7-Plattform bezieht, mit der weiterhin Geräte verkauft werden. Für den Entwickler wird auch hier schnell klar, über welche Plattformen die meisten Kunden zu erreichen sind, nämlich über Android und iOS. Doch auch beim Marktanteil sollte man beachten, dass sich dieser ebenfalls regional extrem unterscheidet. Je nachdem, für welches Land man entwickelt, könnten durchaus auch andere Plattformen relevant sein.

Für den Entwickler dürfte neben dem Marktanteil der jeweiligen Plattform allerdings auch von Bedeutung sein, dass vor allem die Android-Plattform eine relativ hohe Fragmentierung aufweist. Android ist nicht gleich Android, denn neben den zahlreichen verschiedenen Versionen des Betriebssystems, die im Umlauf sind, ergänzt auch fast jeder Hersteller seine eigenen proprietären APIs für spezielle herstellerspezifische Funktionen und verpasst dem Android-System sein eigenes User Interface. Das führt dazu, dass man es oft mit ganz unterschiedlichen Bedienkonzepten zu tun hat – selbst wenn es sich um die gleiche Plattform handelt. Aus Entwicklersicht ist deshalb nicht nur die Wahl der Plattform an sich von Bedeutung, sondern gerade bei Android auch die Konzentration auf bestimmte Hersteller. Denn bei Geräten desselben Herstellers findet man zumeist eine wesentlich homogenere Android-Plattform vor, kann aktuelle Gerätefeatures mittels proprietärer APIs nutzen und bekommt oft ein komplett eigenes Ökosystem inklusive eigenem App Store bereitgestellt.

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Abb. 2: Prozentualer Anteil am weltweiten Smartphonemarkt im 4. Quartal 2012 nach Plattform (Quelle: Canalys Research)

 

Aus diesem Grund ist es für einen Entwickler durchaus sinnvoll, auch einmal einen Blick auf die Marktanteile der verschiedenen Hersteller zu werfen. Hierbei wird klar deutlich, dass Samsung mit 29 Prozent den größten Anteil am weltweiten Smartphonemarkt verzeichnen kann. Obwohl Samsung neben Android auch noch Smartphones mit Windows Phone und Bada im Angebot hat, ist deren Anteil inzwischen fast zu vernachlässigen. Apple, wo man rein auf iOS setzt und somit mit 22,1 Prozent den gleichen Marktanteil wie iOS unter den Plattformen hat, folgt auch im Herstellervergleich inzwischen nur noch an zweiter Stelle. Interessant ist allerdings, dass die Plätze drei, vier und fünf allesamt von chinesischen Firmen belegt werden, die überwiegend auf Android setzen. Vor allem Huawei und ZTE konnten ihren Marktanteil durch günstige Android Phones auch außerhalb Asiens steigern. Als App-Entwickler sollte man insbesondere die Android-Geräte von Samsung im Auge behalten. Sie bieten interessante Zusatz-APIs an und stellen aufgrund ihres hohen Marktanteils eine große Subplattform innerhalb des Android-Ökosystems dar. Es ist sogar davon auszugehen, dass Samsung versuchen wird, sich aufgrund seiner Vormachtstellung im Android-Ökosystem Schritt für Schritt weiter von Googles Ökosystem und seinen Diensten zu lösen. Marktbeobachter vermuten, dass Samsung irgendwann eine komplett eigene Android-Plattform am Markt etablieren könnte, ähnlich, wie es Amazon bereits mit dem Kindle Fire vorgemacht hat, auf dem ein von Amazon modifizierter Android Fork läuft. Dass Samsung bezüglich eines eigenen Ökosystems ernst macht, zeigt auch die gerade erst angekündigte Kampagne „100 % Indie“. Hierbei erhalten unabhängige Spieleentwickler zwischen dem 4. März und dem 3. September 100 Prozent des Verkaufspreises ihrer App, wenn diese über den Samsung App Store verkauft wird. Auch bis März 2015 wird noch eine höhere Umsatzbeteiligung gewährt. Erst danach wird diese auf die marktüblichen 70 Prozent reduziert.

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Abb. 3: Prozentualer Anteil am weltweiten Smartphonemarkt im 4. Quartal 2012 nach Hersteller (Quelle: Canalys Research)

 

Obwohl die Fakten eindeutig sind und Android und iOS inzwischen über 90 Prozent des Markts dominieren, sollte man auch die Newcomer nicht gänzlich vernachlässigen. Auch in Plattformen wie BlackBerry 10 und Windows Phone steckt noch erhebliches Potenzial, und beide Hersteller würden sich gerne zumindest als Nummer drei unter den mobilen Ökosystemen etablieren. Es stehen allerdings auch schon wieder ganz neue Plattformen am Start, die sich zumindest in bestimmten Bereichen auch durchsetzen könnten. Hierzu gehören vor allem das auch als „Boot to Gecko“ bekannte Firefox OS (siehe Seite 18), das sich langfristig als Ersatz für Feature Phones durchsetzen könnte. Aber auch den MeeGo-Nachfolger Sailfish OS, Tizen, für das Samsung und Lenovo noch für 2013 erste Geräte angekündigt haben, sowie Ubuntu for Mobile Devices von Canonical sollte man als App-Entwickler auf dem Radar behalten.

Cross-Platform-Entwicklung

Gerade weil es neben Android und iOS noch weitere relevante Plattformen gibt, hat das Thema Cross-Platform-Entwicklung bei vielen Entwicklern eine hohe Priorität, denn das separate Entwickeln von nativen Apps für zwei verschiedene Plattformen stellt bereits einen erheblichen Zusatzaufwand dar. Doch wenn es um die Entwicklung für drei oder mehr unterschiedliche Plattformen geht, dann ist oft ein Cross-Platform-Ansatz doch die bessere Alternative. Nachdem Java ME und Brew in entwickelten Märkten nur noch eine untergeordnete Rolle bei der Entwicklung von Cross-Platform-Apps spielen, hat sich bereits in den letzten Jahren HTML5 für viele Business Cases als echte Alternative zu nativen Apps erwiesen. Das bestätigt auch der Developer-Economics-Report, denn HTML5 wird dort als drittwichtigste Plattform unter Entwicklern ausgewiesen. 50 Prozent der befragten Entwickler gaben an, dass sie HTML-basierte Technologien entweder als Deployment Platform, also zum Entwickeln mobiler Web-Apps, als Development Platform, zum Entwickeln von Hybrid-Apps, oder bei der Umwandlung von HTML-Code in native Apps mithilfe entsprechender Tools einsetzen. Laut VisionMobile ist HTML aber insgesamt viel erfolgreicher als Technologie denn als Plattform, denn bisher konnten sich weder Firefox OS und schon gar nicht WebOS als Alternative zu Android und iOS etablieren, obwohl sie beide native Plattform-APIs bereitstellen und ein Ökosystem zum Verteilen und Monetarisieren von Apps anbieten.

Hybrid-Apps als goldener Mittelweg

Bisher gab es immer eine kontroverse Diskussion unter Entwicklern über die Vor- und Nachteile von nativen und Cross-Platform-Apps. Während bei nativen Apps zumeist die Argumente bessere Performanz, tiefere Integration und bessere User Experience aufgeführt wurden, so konnte die Web-App vor allem mit der Plattformunabhängigkeit sowie der geringeren Komplexität bei der Entwicklung punkten. Für viele Entwickler stellt sich aber inzwischen gar nicht mehr die Frage „Nativ oder Web?“, sondern man hat oft die Hybrid-App als goldenen Mittelweg für sich erkannt. Hierbei wird das Beste aus beiden Ansätzen kombiniert, indem nativer Code für die bessere Performanz und den Zugriff auf Gerätefunktionalitäten eingesetzt wird und eine Web-View in Verbindung mit HTML5 für die grafische Darstellung und dynamische Inhalte genutzt wird. Ein weiterer Vorteil, der sich daraus ergibt, ist, dass eine Hybrid-App im Gegensatz zu einer reinen Web-App auch problemlos in einen App Store eingestellt werden kann.

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Abb. 4: Vor- und Nachteile von HTML5 gegenüber nativen Apps aus Entwicklersicht (Quelle: VisionMobile, Developer Economics 2013)

 

Eine Hybrid-App kann man entweder per Hand entwickeln oder ein Cross-Platform-Tool wie PhoneGap einsetzen, das automatisch aus HTML5-Code eine native App für verschiedene Plattformen generieren kann. So ist es auch nicht verwunderlich, dass laut VisionMobile 34 Prozent aller Entwickler PhoneGap einsetzen. Auf Position zwei und drei der Cross-Platform-Umgebungen stehen Appcelerator und Adobe Air mit einem Anteil von 21 bzw. 19 Prozent. Bei über 100 am Markt verfügbaren Cross-Plattform-Tools ist die Wahl für den Entwickler allerdings nicht einfach. Die Unterschiede bestehen hierbei vor allem im Zugriff auf native APIs, in der Performanzoptimierung sowie in der Fähigkeit, native UI-Elemente der jeweiligen Zielplattform nachzubilden. Das ist oft gar nicht so einfach, da die verschiedenen Plattformen wie Android, iOS und Windows Phone neben den unterschiedlichen UI-Elementen meist auch ganz unterschiedliche Usage Patterns und Bedienkonzepte einsetzen.

Eine weitere Tatsache, die aus dem Developer-Economics-Report hervorgeht, ist, dass ein Anteil von 23 Prozent der befragten Entwickler plant, Facebook als mobile Plattform zu entwickeln. Auch hierdurch wird eine mobile Cross-Platform-Umgebung bereitgestellt. Facebook hat zwar, was die mobile App-Entwicklung angeht, noch nicht besonders viel zu bieten, es können aber mit einer einzigen App rund eine Milliarde aktive Benutzer erreicht werden.

Nicht nur der Marktanteil ist relevant

Doch nicht nur der Marktanteil und die Anzahl der potenziellen Nutzer fließen bei der Entscheidung für die eine oder andere Plattform ein. Es gibt auch noch zahlreiche andere Faktoren. Hier spielen vor allem das Umsatzpotenzial sowie die Entwicklungskosten für die jeweilige Plattform eine entscheidende Rolle. Letztendlich läuft es bei den meisten Entwicklern auf die Frage hinaus, welche der mobilen Plattformen ihre primäre Plattform ist, d. h. welche mit höchster Priorität behandelt wird und welche Plattformen eher die zweite und dritte Wahl sind. Da sich die meisten Entwickler zwischen iOS oder Android entscheiden, hat VisionMobile in der Umfrage diese Plattformen noch einmal direkt gegenübergestellt. iOS liegt hier in den Kategorien App Discovery und Revenue Potential ganz klar vorne. Auch bei Development Environment und Dokumentation gewinnt iOS knapp vor Android. Letzteres liegt jedoch in den Kategorien Entwicklungskosten und Lernkurve im Vorteil. Letztendlich entwickeln 42 Prozent zuerst für iOS und lediglich 31 Prozent zuerst für Android, sodass iOS hier im direkten Vergleich als klarer Sieger hervorgeht.

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Abb. 5: Bei der direkten Gegenüberstellung bevorzugen Entwickler iOS gegenüber Android als primäre Plattform (Quelle: VisionMobile, Developer Economics 2013)

 

Es stellt sich natürlich die Frage, ob das so bleiben wird oder ob die Präferenz unter den Entwicklern für iOS eher historisch bedingt ist. Die radikale Aufholjagd hat Android erst in den letzten Jahren vollzogen, und es ist fraglich, ob unter den Entwicklern der Trendwechsel so schnell sichtbar wird: Dass ein eingefleischter iOS-Entwickler nur deshalb das Pferd wechselt, weil er mit Android einen größeren Markt erreichen kann, darf man zumindest bezweifeln.

Fazit

An den aktuellen Trends lässt sich ganz gut ablesen, dass zwar, was den Marktanteil und die Unterstützung von Entwicklern angeht, Android inzwischen iOS abgehängt hat. Gleichzeitig bevorzugen aber immer noch mehr Entwickler, die für beide Plattformen entwickeln, die iOS-Plattform. Wer möglichst viele potenzielle Kunden mit möglichst wenig Aufwand erreichen möchte, der setzt am besten auf eine Web- oder Hybrid-App und kann sich dabei von einem Tool wie PhoneGap helfen lassen.

In den nächsten Ausgaben wollen wir uns mit alternativen Android App Stores und dem Freemium-Modell beschäftigen sowie In-App Billing und Mobile Advertising als zusätzliche Einnahmequellen beleuchten.

Links & Literatur

[1] Glahn, Kay: „Die App erfolgreich versilbert“, in Mobile Technology 1.2013, S. 47–52

[2] Vision Mobile, Developer Economics 2013: http://www.visionmobile.com/product/developer-economics-2013-the-tools-report

[3] Mobile Developer’s Guide to the Galaxy: http://www.enough.de/fileadmin/uploads/dev_guide_pdfs/Guide_12thEdition_WEB.pdf

[4] Canalys, „Android powered a third of all mobile phones shipped in Q4 2012”: http://www.canalys.com/static/press_release/2013/canalys-press-release-070213-android-powered-third-all-mobile-phones-shipped-q4-2012.pdf

[5] Techinasia, „Android Rises to 90% of Smartphone Market in China”: www.techinasia.com/android-market-share-china-2012

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