April, April! – das ist heute bei Microsoft und Nokia los
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Am 1. April darf man den Medien nicht trauen. Auch die an den restlichen Tagen des Jahres zuverlässigsten Quellen packen zu Beginn des zweiten Jahresquartals ihre Aprilscherze aus und führen ihre teils

Am 1. April darf man den Medien nicht trauen. Auch die an den restlichen Tagen des Jahres zuverlässigsten Quellen packen zu Beginn des zweiten Jahresquartals ihre Aprilscherze aus und führen ihre teils ahnungslosen Leser ins Irre. Bei Microsoft ist es nicht anders. Jedes Jahr denkt man sich in Redmond einen neuen Scherz aus, der dann genauso wie eine reguläre Pressemeldung an die Öffentlichkeit gebracht wird.

Dieses Jahr erreicht uns eine Meldung aus dem neuen Trendbereich Wearable Computing. Auf der Build 2014 plane Microsoft eine erste Betaversion der sogenannten Microsoft Braces vorzustellen, einer digitalen Zahnspange. Sie verfüge über Bluetooth-Support und eine eingebaute 32-Megapixel-Kamera, heißt es dort, außerdem gebe die Zahnspange bei eingehenden Gesprächen und Nachrichten einen Vibrationsalarm von sich. Besonders nützlich sei auch die Software „Word of Mouth“ – ein Programm zur Simultanübersetzung gesprochener Sprache, entwickelt von Bing Translator for Braces. Auch ein Mikro-Beamer und ein Navigationssystem, das per Vibration auf verschiedenen Zähnen die Richtung angibt, seien mit von der Partie.

Bei Nokias diesjährigem Aprilscherz wünschen sich sicherlich einige Nostalgiker, dass er vielleicht doch kein Scherz ist. Der Handy-Hersteller kündigt in seinem Conversations-Blog eine Neuauflage des Nokia 3310 mit 41-Megapixel-PureView-Kamera mit Zeiss-Optik und Xenon-Blitz an. Unter dem „ClearDiamond“-Touchscreen in 3 Zoll soll eine angepasste Version von Windows Phone 8 laufen, bei der natürlich auch der ungeschlagene Spieleklassiker Snake II nicht fehlen darf. Neben dem klassischen Dunkelblau soll das Handy in Geld, Blau, Rot und Grün erhältlich sein.

Nokia 3310 PureView

Aprilscherze haben bei Microsoft bereits eine lange Tradition. Letztes Jahr berichtete die Microsoft Presse beispielsweise von einem Windows-8-Startbutton als Hardware-Erweiterung, im Jahr davor war von einer Windows-Phone-Variante für Linkshänder die Rede und noch ein Jahr zuvor wurde die Öffentlichkeit mit der Nachricht von einem 42-Zoll-Tablet namens „Goliath“ in den April geschickt.

Dazu fällt uns nur eins ein: Wer’s glaubt, ist selbst schuld.

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