Boost Your Career!

Die besten Ressourcen für Android-Entwickler
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Einer der Vorteile, wenn man eine Karriere als Android-Entwickler einschlägt, ist die lebendige Community. Nicht zuletzt ist das auf den Umstand zurückzuführen, dass es sich bei dem Betriebssystem um eine freie Software handelt, die quelloffen entwickelt wird. Das kommt nicht nur den Developern zugute, sondern schlägt sich auch weltweit in Marktanteilen von bis zu 85 Prozent nieder. So wurden bereits über eine Milliarde Devices aktiviert und pro Tag kommen eineinhalb Millionen neue Geräte hinzu.

Heutzutage ist es kaum noch vorstellbar, dass Android ursprünglicherweise ausschließlich zur Steuerung von Digitalkameras entwickelt wurde. Nachdem Google das Unternehmen im Sommer 2005 gekauft hatte, begann der raketenhafte Aufstieg der Software. Allerdings hat die rasante Verbreitung auch ihre Nachteile. Sowohl Neueinsteigern als auch alteingesessenen Hasen fällt es teilweise schwer, nicht den Überblick zu verlieren.

Um die eigenen Fähigkeiten auszubauen oder um überhaupt den Einstieg in die Android-Entwicklung zu wagen, sind gute Tipps und Tricks unerlässlich. Nicht ohne Grund hat Google das „Android Developer Nanodegree“ auf Udacity veröffentlicht. Um die eigenen Fertigkeiten zu verbessern, muss man aber nicht viel Geld in die Hand nehmen. Das Netz bietet eine Fülle an Tutorials, Listen und Tools, die sowohl für angehende als auch erfahrende Android-Entwickler hilfreich sein können.

Immer auf dem aktuellen Stand

In der Softwareentwicklung gibt es fast nichts Wichtigeres, als immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Im Android-Umfeld gibt eine Vielzahl erfahrender Developer, die regelmäßig Blogeinträge veröffentlichen. Zwei der wichtigsten Blogs sind der Android Official Blog und der Android Developers Blog. Sie werden von Entwicklern betrieben, die im Android-Team arbeiten. Auch der Google Developers Twitter Account ist einen Besuch wert.

Newsletter

Ebenfalls interessant ist Android Weekly. Der kostenlose Newsletter versorgt Interessierte wöchentlich mit den neusten Nachrichten aus der Android-Welt. Von Artikeln über Tutorials bis hin zu Videos und GitHub-Librariers deckt er fast alles ab, was Android-Entwickler interessiert. In die gleiche Kerbe schlagen ebenfalls Android Central und Android Authority. Beide versorgen die Leser mit Neuigkeiten, Reviews und Produktempfehlungen. Ebenfalls gute Adressen sind AndroidHive, Medium und die Google Developer Experts Collection.

Twitter

Um Eindrücke aus der Android-Entwicklung in Echtzeit vermittelt zu bekommen, kann man den Größen der Branche auf Twitter folgen. Zu denken ist hierbei etwa an Juhani Lehtimaeki. Er ist Autor des Buches „Smashing Android UI“ und CTO der Android App Agentur „Fat Robot“. Ebenfalls interessant ist Cyril Mottier, der von Google als „Google Developer Expert für Android“ ausgezeichnet wurde. Nicht vergessen sollte man zudem Richard Hyndman, JR Raphael und Jake Wharton. Außerdem sei allen Android-Enthusiasten der Account von Andy Rubin (Gründer des Unternehmens) ans Herz gelegt.

Tipps, Tricks und Tutorials

Insbesondere für Android-Neulinge sind Tutorials ein wichtiges Hilfsmittel, um einen Einstieg in die Programmierwelt zu erhalten. Aber auch erfahrende Entwickler können sich den einen oder anderen Kniff abschauen. Einen guten Überblick bietet die offizielle Android Developer Seite „Android Developer Hub“. Hier findet man eine Fülle unterschiedlicher Tools, Trainings, Downloads sowie Code-Beispiele und Library-Pakete.

Wer sich Schritt für Schritt tiefer in alle Belange des Android-Universums einarbeiten möchte, sollte sich eingehender mit Lars Vogels Website Vogella beschäftigen. Das gleiche Themenspektrum decken auch die Seiten Tuts+ und Codementor ab. Einen guten Einblick in die quelloffene Programmstruktur von Android bietet Android Open Source. Und wer auf der Suche nach kostenlosen Libraries und Tools ist, sollte einen Abstecher zu The Android Arsenal machen.

Code organisieren

Für viele Neueinsteiger stellt das Schreiben des Codes eine große Hürde dar. Aber auch erfahrende Entwickler machen oft den Fehler, einfach wild drauflos zu programmieren. Wer sich bereits hier an die verbreiteten Standards hält, macht es anderen Entwicklern einfacher, den eigenen Code zu verstehen.

Da Android Java verwendet, ist es sinnvoll, einen Blick auf Google’s Java Style Guide zu werfen. Der Leitfaden umfasst die kompletten Coding-Standards von Google für Java-Quellcodes. Auf GitHub vermittelt Android Best Practices einen guten Überblick darüber, wie man beispielsweise Java-Files in Packages organisiert, was man für das Testing verwenden sollte und wie man Ressourcen am besten benennt. Wem das nicht reicht, sollte bei Android Boilerplate vorbeischauen. Statt zu sagen, was man tun sollte, zwingt es einen dazu, die empfohlenen Standards zu verwenden.

Libraries verwenden

Beim Schreiben des Codes sollte man nicht versuchen, das Rad neu zu erfinden. Besser ist es, auf Libraries zurückzugreifen. Awesome Android ist ein hilfreiches Verzeichnis, welches unterschiedliche Libraries nach ihrer Funktion auflistet und kategorisiert. Unterschiedliche Libraries, Decompilers und Emulatoren lassen sich auch auf Android Arsenal finden. Wer sich um die Sicherheit seiner App sorgt, sollte einen Blick auf Awesome Android Security werfen.

Gutes App-Design

In der Regel bewerten die User die Qualität einer App innerhalb von 30 Sekunden. Auch wenn der Nutzen einer Applikation noch so groß für die Anwender ist – ohne ein ansprechendes Design fallen die Bewertungen in der Regel negativ aus. Es ist daher wichtig, einen großen Wert auf Gestaltung der App zu legen.

Es gibt eine Vielzahl guter Designartikel. Besonders hervorzuheben sind 10 Essential Material Design Resources and Tutorials von Ada Ivanoff und Material Design with the Android Design Support Library von Joyce Echessa. Beide Artikel helfen dabei, ein gutes App-Design zu erstellen, welche den aktuellen Leitlinien von Google entspricht.

Zudem bietet Awesome Android UI eine ausführliche Liste ansprechender UI-Libraries. Ebenfalls sollte man dem Blog Androiduiux einen Besuch abstatten. In regelmäßigen Abständen werden hier Artikel veröffentlicht, welche die besten Methoden zur UI- und UX-Gestaltung von Apps thematisieren.

Fazit

Ganz egal ob man erst am Anfang seiner Android-Karriere steht oder schon ein alter Fuchs im Business ist: Gute Ressourcen sind unverzichtbare Hilfsmittel, um die eigenen Fähigkeiten als Android-Entwickler kontinuierlich zu verbessern und auszubauen. In diesem Sinne: Boost Your Career!

Aufmacherbild: Career development via Shutterstock / Urheberrecht: JMicic

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