Benutzerinterface aus der Konserve

Bunter Hund
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Wer von nativer Entwicklung auf HTML5/JavaScript umstellt, steht ohne GUI-Stack da. Es gibt kaum ein natives SDK, das keine Möglichkeit zum Realisieren von Benutzerschnittstellen mitliefert – bei der Arbeit mit dem „offenen Web“ müssen Sie das GUI anhand von CSS realisieren.

Aufgrund der in den letzten Jahren wesentlich gestiegenen Ansprüche der Nutzer ist das für den durchschnittlichen Entwickler nicht oder nur mit sehr großem Aufwand zu bewerkstelligen. Da dieses Problem immer wieder auftritt, entstand im Laufe der Zeit eine Gruppe von als Frameworks bezeichneten Bibliotheken mit „Musterlösungen“. jQuery Mobile stammt aus der Feder des für die weltbekannte jQuery-Bibliothek bekannten Entwicklerteams. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich das Framework im Laufe der letzten Monate als Quasistandard in Sachen Benutzerschnittstellen etabliert.

Single-Page forever

Traditionelle Webseiten wurden meist aus mehreren HTML-Seiten aufgebaut, die miteinander durch Hyperlinks verbunden waren. Als Stuart Morris im Jahr 2002 seine „Self-Contained Website“ auf die Bevölkerung losließ, dachte er mit Sicherheit nicht daran, dass dieses Konzept einige Jahre später absolute Marktherrschaft erreichen würde.

Aus Sicht eines mit jQuery Mobile arbeitenden Entwicklers ist die Erstellung einer Single-Page-Applikation in höchstem Maße wünschenswert. Da die Webseite beim Wechsel des aktiven „Frames“ nicht neu geladen wird, bleiben die diversen globalen Variablen „am Platz“. Zudem lässt sich ein lokaler Wechsel weitaus leichter animieren, da die Bewegung der Steuerelemente durch vom Framework bereitgestellten Code vorgenommen werden kann.

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