Details zur Windows 8 People App
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Wer kennt das nicht? Mit einigen Kontakten telefoniert man regelmäßig, mit manchen ist man über Facebook verbunden und von wieder anderen kennt man nur die E-Mail-Adresse. Blöd nur wenn man vergisst,

Wer kennt das nicht? Mit einigen Kontakten telefoniert man regelmäßig, mit manchen ist man über Facebook verbunden und von wieder anderen kennt man nur die E-Mail-Adresse. Blöd nur wenn man vergisst, mit welchem Kontakt man wie verbunden ist. Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen, hat Microsoft in Windows 8 die People App eingeführt – eine zentrale Sammelstelle für die eigenen Kontakte.

Jeff Kunins, Group Program Manager im Windows Live Team, spricht im Building Windows 8 Blog über die Funktionsweise und die Prinzipien hinter der People App. Sein Beitrag ist der erste einer ganzen Serie, die sich mit den neuen Windows 8 Apps beschäftigt.

Die People App verbindet mehrere Services, ohne die eigenen Freunde mit lästigen Einladungen zu nerven. Sie nutzt Exchange ActiveSync und die Standard-APIs der jeweiligen Partner, beispielsweise Facebook, Twitter oder LinkedIn, um eine Kopie der Kontaktliste in der Cloud zu synchronisieren. So bleibt die Liste stets aktuell. Sind Personen in mehreren Services vertreten, werden ihre Daten in einem einzigen Eintrag zusammengeführt.

Die People App verbindet mehrere Online-Services
Die People App verbindet mehrere Online-Services

Die eigens für Windows 8 entworfene App folgt den Metro Style Design-Prinzipien und fügt sich nahtlos in das Betriebssystem ein. Apps in Windows 8 interagieren untereinander oder mit dem Betriebssystem mit Hilfe sogenannter Contracts. Diese ermöglichen beispielsweise, dass man einzelne Kontakte als Live Tile in den Metro-Startbildschirm integrieren kann. Der Share Contract sorgt für ein direktes Posting aus der People App heraus bei Netzwerken wie Facebook oder Twitter.

Kontakte kann man als Live Tile in den Metro-Startbildschirm integrieren
Kontakte kann man als Live Tile in den Metro-Startbildschirm integrieren

Die Einstellungen der People App werden durch den Microsoft Account des Nutzers in der Cloud abgespeichert. Dadurch hat man seine Kontakte stets präsent – auch wenn man sich auf einem anderen Gerät oder von der Website aus einloggt. Die API-Anfragen zu den externen Diensten gehen ebenfalls von der Cloud aus, so muss der Nutzer nicht selbst updaten, falls es eine neue Version eines APIs gibt.

So viele Funktionen die People App auch hat, der Nutzer entscheidet selbst, was er teilen möchten und mit wem. Immerhin benutzt jeder sein virtuelles Adressbuch auf eine andere Art. Darüber hinaus werden natürlich auch die Richtlinien der verbundenen Quellen eingehalten.

In folgendem Video sehen Sie eine kurze Demonstration der People App Features:

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