Einheitliche Single-Sync-Engine für OneDrive
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OneDrive wurde seit Einführung des Betriebssystems Windows 8.1 nach und nach in den File Explorer integriert, nachdem es zuvor noch als optionales Add-on vorgesehen war. OneDrive for Business, das zwar den Namen, aber nur wenig Back-End-Infrastructure mit seinem Namensvetter teilt, ist ein Core-Feature der Office-365 Business-Editionen sowie verschiedener Enterprise-Editionen von Office 365.

Bis zum Ende des Jahres will Microsoft die beiden Services nun über eine einheitliche Single-Sync-Engine zugänglich machen.

Single-Sync-Engine bringt neue Features

Die Sync-Engine soll zwei lang ersehnte Funktionen mit einschließen: Das Selective-Sync-Feature sowie die Möglichkeit, geteilte Ordner auf allen Plattformen zu synchronisieren. Letzteres Feature soll vor allem für One-Drive-for-Business-Nutzer von Bedeutung sein, die momentan noch gezwungen sind, entweder alle Ordner der Cloud mit lokalen Geräten zu synchronisieren, oder alle Zugriffe ausschließlich von der Cloud aus vorzunehmen.

Light-Version bereits verfügbar

Die Light-Version des vereinheitlichten OneDrive Dienstes ist für Windows-Phone- und Android-Geäte bereits verfügbar. Eine iOS-Version soll folgen – ein genauer Termin steht noch nicht.

Einige der neuen Fähigkeiten, sollen künftig zudem für Desktop-Plattformen verfügbar sein. Microsoft kündigt in diesem Zusammenhang beispielsweise an, einige Funktionen mit Windows 10 einführen zu wollen. Ob diese bereits Teil der Technical-Preview sein werden, die voraussichtlich gegen Ende des Monats erscheint, ist unklar.

Außerdem: OneDrive bald offline zugänglich?

Seit einiger zurzeit kursieren darüber hinaus Gerüchte, dass OneDrive für Windows-Phone-Nutzer bald auch offline zugänglich sein könnte. Microsoft’s Programm-Manager Casey Penk hierzu: „We know offline access is important, and we intend to bring this feature to Windows Phone. We don’t have a specific timeline yet“. Wann die ersten Nutzer das neue Feature tatsächlich genießen können, bleibt ob dieser Aussage nur abzuwarten.

Aufmacherbild: Michelangelo God’s touch von Shutterstock / Urheberrecht: Sergey Nivens

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