Fitbit funktioniert jetzt auch mit Windows Phone
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Fitnessarmbänder wie z. B. Fitbit, Jawbone oder die Samsung Gear Fit sind der neuste Trend auf dem Markt der mobilen Geräte. Sie geben ihrem Träger detaillierte Informationen darüber, wie viele Schritte er gegangen ist, ob er sein selbst gestecktes Fitnessziel erreicht hat und teilweise auch darüber, ob er nachts genügend Schlaf bekommt.

Leider kommt derzeit noch nicht jeder Smartphone-Besitzer in den Genuss, sich ein derartiges Fitnessarmband umlegen und seine Bewegungen kontrollieren zu können. So werden Android-Geräte, auf denen nicht die neuste Software installiert ist, in den wenigsten Fällen unterstützt. Noch schlimmer trifft es aber die Windows-Phone-Nutzer: Keines der bekannten Fitnessarmbänder unterstützte bisher Microsofts Mobile-Betriebssystem.

Fitbit App für Windows Phone

Doch das hat sich nun geändert. Seit gestern steht eine Fitbit App im Windows Phone Store zur Verfügung. Sie eignet sich zur Synchronisierung der Daten von den verschiedenen Fitbit-Wearables mit Windows-Phone-Geräten. Das funktioniert kabellos mit Hilfe der verbesserten Bluetooth-Funktionen aus Windows Phone 8.1. In der App können Fitnessbegeisterte ihre Bewegungsstatistiken abrufen, den Schrittzähler verwenden und basierend auf einer umfangreichen Nahrungsmitteldatenbank auch eintragen, was sie den Tag über zu sich genommen haben.

Zur Nutzung der Fitbit App erforderlich sind Windows Phone 8.1 und Lumia Cyan – dementsprechend kann die App auch nur auf WP-Geräten von Nokia verwendet werden.

Screenshot: Fitbit für Windows Phone

Screenshot: Fitbit für Windows Phone

Microsofts eigenes Fitnessarmband

Während Windows-Phone-Nutzer derzeit auf Fitbit beschränkt sind, wenn sie ein Fitnessarmband verwenden möchten, könnten sich ihre Optionen schon bald verdoppeln. Gerüchten zufolge arbeitet Microsoft derzeit an einem eigenen Fitnessarmband, das mit Hilfe von Sensoren die Aktivitäten des Trägers aufzeichnet und im vierten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen soll.

Das Besondere am Microsoft-Fitnessarmband soll dessen Cross-Plattform-Kompatibilität sein. Dadurch könnte die Verbreitung von Diensten wie Bing Health, Outlook und dergleichen gefördert werden.

Aufmacherbild: Runner feet running on road closeup on shoe von Shutterstock / Urheberrecht: Warren Goldswain

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