Flattr geht offline
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Zugegeben, das ist so nur bedingt richtig. Der Service existiert auch weiterhin – er wird aber um eine Offline-Variante erweitert. Wie das gehen soll? Mobile heißt das Zauberwort. Wie sonst? Doch

Zugegeben, das ist so nur bedingt richtig. Der Service existiert auch weiterhin – er wird aber um eine Offline-Variante erweitert. Wie das gehen soll? Mobile heißt das Zauberwort. Wie sonst? Doch auch darüber hinaus gibt es einige Neuigkeiten zu vermelden.

Flattr, die beliebte Schmeichelei mit den Schweden-Häppchen, hatte vor einiger Zeit für große Aufmerksamkeit gesort. Für alle, die sich nicht mehr dran erinnern können, hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung:

Nun gibt es neben den großen Neuigkeiten Donations und Offline Flattring jede Menge andere Updates, die man nicht verschweigen sollte.

Donations

Bereits kurz nach dem Start des Dienstes kam die Forderung auf, besonders lesenswerte Texte mit einem anzugebenden Betrag flattrn zu können. Jetzt endlich hatten die Entwickler ein Nachsehen mit den Nutzern und bieten genau diese Möglichkeit.

On every user-profile page you will now find a „Donate“ button in the profile box to the right. Click it and you can give some of your available means away.Linus Olsson, 2011

Alternativ kann man nach dem flattrn erneut auf den Button drücken und über das Pop-up eine Spende abgeben.

Eine Donation beträgt mindestens 2 Euro; die Abgabe, die an Flattr fällig wird, ist auf 20 Cent fixiert. Pro Monat kann je Account maximal 50 Euro an Donations verteilt werden.

Offline Flattr

Der soziale Aspekt des social micro-payment systems weitet sich jetzt auch auf das wirkliche Leben aus. Konnte man bisher nur Blogposts, Artikel und sonstige Webinhalte flattrn, könnte es in Zukunft leicht geschehen, dass man beispielsweise in Cafés einen Flattr-Button zu Gesicht bekommt.

Offline Flattr – ein QR-Code macht’s möglich

Begegnet einem ein solcher QR-Code, muss man nur das Handy zücken, die QR-Mobile-App starten und kann seine Unterstützung finanziell zum Ausdruck bringen.

Und sonst so?

Auch sonst hat der Dienst einige Updates spendiert bekommen. Neben dem aktualisierten Dashboard und der Möglichkeit, Gravatare neben den Kommentaren anzuzeigen, gibt es zwei für Flattrer interessante Neuigkeiten:

So hat man ab sofort die Wahl, sein Guthaben mit drei Euro pro Monat zu füllen. Außerdem wird das Guthaben, wenn man mal einen Monat nicht spendabel ist, einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. Eine Übersicht über die unterstützten Organisationen findet man im Support Center.

Man sieht also: es hat sich einiges getan bei den Schweden. Bleibt eigentlich nur noch die Frage zu klären, ob der Dienst weiterhin die Popularität genießt, die er sich in seiner Anfangszeit erarbeiten konnte.

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