Foto-Sharing 2.0: Microsoft Research entwickelt Xim
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Diese Situation hat jeder in der einen oder anderen Form schon einmal erlebt: Man kommt aus dem Urlaub zurück, von einer Familienfeier oder einem Wochenendausflug und möchte seine dort geschossenen Fotos

Diese Situation hat jeder in der einen oder anderen Form schon einmal erlebt: Man kommt aus dem Urlaub zurück, von einer Familienfeier oder einem Wochenendausflug und möchte seine dort geschossenen Fotos mit Familie und Freunden teilen. Da man sowieso gerade am selben Tisch sitzt, reicht man sein Smartphone, auf dem sich die Fotos natürlich befinden, einfach im Kreis herum.

Jetzt gibt es an diesem Konzept des Foto-Sharings aber einige Schwachstellen. Erst einmal kann immer nur eine Person gleichzeitig das jeweilige Foto sehen – höchstens zwei bis drei, wenn diese bereit sind, ihre Hälse zu verrenken. Und wenn einer davon aus Versehen aus dem Smartphone nach links oder rechts wischt, bekommen im schlimmsten Fall alle Fotos zu sehen, die eigentlich gar nicht für ihre Augen bestimmt waren. Dazu kommt die große Wahrscheinlichkeit, dass sich das Display des herumgereichten Smartphones irgendwann ausschaltet, je nachdem wie lange die Betrachter brauchen.

Um all diese Schwachstellen in den Griff zu bekommen, haben die Microsoft Research FUSE Labs nun eine kostenlose App namens Xim (sprich: Sim) entwickelt.

Foto-Sharing 2.0: So funktioniert Xim

Xim erlaubt Smartphone-Besitzern, Fotos mit ihren Kontakten zu teilen, ohne das Gerät in der Gruppe herumreichen zu müssen und ohne soziale Netzwerke oder Messenger einzusetzen. Dabei muss nur der Urheber des jeweiligen Fotos Xim auf seinem Smartphone installiert haben.

In der App kann er ein bis 50 Fotos auswählen – aus der Galerie, von OneDrive, Dropbox, Facebook oder Instagram – und die entsprechenden Einladungen per SMS oder E-Mail an seine gewünschten Kontakte versenden. Diese können sich die Fotos dann in ihrem Browser anschauen. Nach einer knappen Stunde werden sie dort wieder gelöscht.

Die Foto-Sharing-App Xim steht derzeit für Windows Phone und Android bereit, eine iPhone-Version soll in Kürze folgen. Deutsche Smartphone-Besitzer können die App allerdings vorerst noch nicht testen – derzeit ist zur Nutzung noch eine Telefonnummer aus den USA oder Kanada erforderlich.

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