Google kauf mir ein Windows Phone!
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Alex Hanff aus Lancaster in England hat Google dazu verklagt, sein Android-Smartphone durch ein Gerät mit Windows-Phone-Betriebssystem zu ersetzen. Die Änderungen der Privatsphärerichtlinien Googles

Alex Hanff aus Lancaster in England hat Google dazu verklagt, sein Android-Smartphone durch ein Gerät mit Windows-Phone-Betriebssystem zu ersetzen. Die Änderungen der Privatsphärerichtlinien Googles zwingen ihn dazu, sich ein neues Smartphone zuzulegen, so der Datensicherheits-Aktivist. Sein HTC Desire wolle er nun durch ein Windows-Phone-Gerät ersetzen, da ihm die Richtlinien Microsofts am wenigsten bedrohlich erscheinen.

The changes are a significant infringement of my right to privacy and I do not consent to Google being able to use my data in such a way.

Nach den Änderungen der Richtlinien zur Privatsphäre kann Google nun auf die privaten Daten der Nutzer aller Google Services zugreifen, unter anderem auch auf die Standortdaten von Android. Mit den Daten erstellt Google detaillierte Profile seiner Kunden und verkauft sie anschließend weiter an Werbekunden. Google scheint wohl seine Monopol-Position auf dem Suchmaschinenmarkt mehr als nur auszunutzen, ja sogar zu missbrauchen. Grund genug für Regulatoren in Europa und den USA, Ermittlungen gegen den Suchmaschinenriesen aufzunehmen.

Zum Fall Hanff hat sich Google bislang noch nicht geäußert. Allerdings könne man, laut Google, die wichtigsten Android-Features wie Telefonieren, das Schreiben von Nachrichten oder das Surfen im Internet, natürlich auch nutzen, ohne dabei getrackt zu werden. Allerdings dürfe man dann nicht mit seinem Google Account angemeldet sein – was übrigens auch die Nutzung des Android Market unmöglich macht.

Alex Hanff hofft jedenfalls, dass sein Prozess Beispielfunktion haben und möglichst viele Nachahmer finden wird.

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