Googles „Mobile-friendly“ Algorithmus kommt am 21.April
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Es ist eine Premiere: zum ersten Mal gab Google bereits im Vorfeld der Änderung bekannt, ab wann ein neuer Algorithmus für die Indexierung von Websites zum Einsatz kommt. So beinhaltet der von Google angewandte Algorithmus ab dem 21. April auch verschiedene Mobile-friendly-Usability-Faktoren, die Einfluss auf das Ranking einer Website in den Suchergebnissen nehmen.

Für Websitebetreiber heißt das nun vor allem, die eigene Seite Mobile-freundlich zu gestalten, um Ranking-Herabstufungen zu vermeiden. Das Team von Designmodo gibt Tipps, wie man dabei vorgehen sollte.

Warum man Websites Mobile-freundlich gestalten sollte

Die Einführung des neuen Mobile-friendly-Algorithmus stellt Entwickler vor die Aufgabe, Websites Mobile-freundlich zu gestalten – aus gutem Grund. So generiert Google bereits 60 Prozent seines Traffics von Mobile-Usern; zudem nimmt die Anzahl von Usern, die Online-Shopping von einem mobilen Device aus betreiben immer weiter zu. Wer da keine Mobile-freundliche Seite betreibt, riskiert, im Suchmaschinenranking heruntergestuft zu werden.

Bereits seit letztem Jahr testete Google den Einsatz von Mobile-friendly-Kriterien, die Mobile-freundliche Websites mit einem entsprechenden Label versehen. Ab dem 21. April macht Google nun mithilfe eines neuen Mobile-friendly-Algorithmus Ernst. Für Unternehmen und Websitebetreiber wird es nun also höchste Zeit, die eigene Online-Präsenz Mobile-freundlich zu überarbeiten.

Tipps für eine Mobile-freundliche Website-Gestaltung

Google empfiehlt, ein Responsive Design für die Website zu wählen und sie für alle Devices unter der gleichen URL erreichbar zu machen. Mithilfe von Googles kostenlosem Testtool lässt sich zudem leicht überprüfen, inwieweit die Website bereits Mobile-freundlich gestaltet ist. Auch das Ranking innerhalb der Google Suchergebnisse sollte regelmäßig überprüft und mit dem der direkten Konkurrenz abgeglichen werden, um bei Bedarf entsprechende Änderungen vornehmen zu können.

Gleichzeitig gibt es einige typische Fehler, die es zu vermeiden gilt. Dazu gehört vor allem, dass JavaScript, CSS und Bilddateien nicht blockiert werden sollten, weil der Googlebot sie für die Indexierung benötigt. Genauso sollten Videos und Audios auf jedem Device abgespielt und nicht blockiert werden, sofern ihr Format das Abspielen erlaubt.

Auch sollte die Desktop-Version der Seite nicht mit einem Redirect zu einer 404-Fehlermeldung versehen werden, wenn sie nicht von Mobile Devices aus besucht werden kann. Wichtig ist auch die Optimierung der Seitenladezeit sowie die Vermeidung von Duplicate Content – also auch keine Redirects zwischen der Desktop- und der Mobile-Seite.

Eine Mobile-freundliche Website zu erstellen, muss also nicht schwierig sein – das zeigen zum Beispiel auch diese Tipps für ein erfolgreiches Mobile-SEO. Wer die oben genannten Tipps beherzigt, dürfte dem neuen Mobile-friendly-Algorithmus allerdings entspannt entgegensehen können.

Aufmacherbild: Are You Ready creative sign von Shutterstock / Urheberrecht: Filipe Frazao

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