How-to: Seitenaufbau optimieren
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Der moderne Internet-User ist ein anspruchsvolles Wesen. Hochwertige Inhalte allein reichen ihm längst nicht mehr aus, und wer ihn für sich gewinnen will, braucht eine Webseite, die nicht nur gut designt

Der moderne Internet-User ist ein anspruchsvolles Wesen. Hochwertige Inhalte allein reichen ihm längst nicht mehr aus, und wer ihn für sich gewinnen will, braucht eine Webseite, die nicht nur gut designt ist, sondern sich auch schnell und problemlos bedienen lässt.

Gerade beim letzten Punkt hapert es leider immer noch viel zu oft. Flüssige Animationen, schnelles Scrolling und Menüs, die so wie ursprünglich gedacht ihren Dienst verrichten, sind vor allem bei großen, gut frequentierten Seiten keine Selbstverständlichkeit. Und was noch schlimmer ist: Viele Webmaster wissen nicht was man machen kann, um eine Seite zu optimieren und riskieren dadurch genervte Besucher auf Nimmerwiedersehen zu verlieren.

Der Entwickler und Google-Mitarbeiter Addy Osmani widmete sich dem Problem kürzlich in einer Vortragsreihe. Dort stellte er die häufigsten Probleme vor, die beim Seitenaufbau vorkommen können und bot passende Lösungsvorschläge.

Für problematisch hält Osmani die Tatsache, dass viele Designer beim Seiten-Design mobile Geräte nicht berücksichtigen und ihren Desktop als Maßstab betrachten. In der Folge käme es bei der Umrechnung häufig zu Bild-Skalierungen und Anpassungen, die die Bildwiederholrate der Seite beinträchtigen würden – der User nimmt das als Ruckeln wahr. Deshalb sollte man die Performance immer schon von vorneherein als essentielles Design-Feature fest einplanen. Für die flüssige Darstellung einer Seite empfiehlt Osmani die Bildwiederholrate des Monitors als Zielwert anzupeilen, die bei 60 Bildern pro Sekunde liegt.

Das gesamte Video des letzten Vortrags gibt es auf dem Blog von Addy Osmani.

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