Microsoft hat (fast) das Smartphone erfunden
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Wenn man sich den heutigen Smartphone-Markt anschaut, sieht man nichts als Äpfel und Androiden. Das iPhone mit seinem Betriebssystem iOS sowie zahlreiche Geräte mit Googles Android-Software sind die

Wenn man sich den heutigen Smartphone-Markt anschaut, sieht man nichts als Äpfel und Androiden. Das iPhone mit seinem Betriebssystem iOS sowie zahlreiche Geräte mit Googles Android-Software sind die ungeschlagenen Marktführer. Wer sich von der Masse abheben will, besitzt eventuell ein BlackBerry oder vielleicht sogar ein Windows Phone. Doch es hätte auch anders kommen können, hätte Microsoft auf seinen damaligen Chief Technology Officer gehört.

Nathan Myhrvold hatte nämlich schon 1991 die Idee für ein Gerät, das unseren heutigen Smartphones vom Prinzip her schon sehr nahe kommt. Und zwar ein ganzes Jahr, bevor IBM in Las Vegas den Simon vorstellte, den man generell als das erste Smartphone bezeichnet.

Die abgebildete Skizze zeigt die möglichen Funktionen des ersten Smartphones der Welt. Unter anderem hätte man damit per E-Mail oder Fax kommunizieren können, seine Termine verwalten, sich mit einem drahtlosen Netzwerk verbinden und selbst Ortungsdienste via GPS benutzen.

Das einzige Hindernis zur Durchführung der Idee Myhrvolds war die Kostenfrage. Obwohl das Gerät laut Erfinder einen geschätzten Marktwert von 400 bis 1.000 US-Dollar gehabt hätte, empfand Microsoft das Risiko als zu hoch. Wäre man doch nur genauso experimentierfreudig wie Apple gewesen.

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