Microsoft wächst in (fast) allen Bereichen
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Zum Ende des dritten Quartals im internen Fiskaljahr hat Microsoft seine finanzielle Bilanz öffentlich gemacht. Insgesamt wurden Einnahmen von 17,41 Milliarden US-Dollar erzielt – das sind ganze 6 Prozent

Zum Ende des dritten Quartals im internen Fiskaljahr hat Microsoft seine finanzielle Bilanz öffentlich gemacht. Insgesamt wurden Einnahmen von 17,41 Milliarden US-Dollar erzielt – das sind ganze 6 Prozent Zuwachs im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres. Der Betriebsgewinn lag bei 6,37 Milliarden US-Dollar, was einen Zuwachs von 12 Prozent bedeutet.

Am stärksten gewachsen ist der Bereich Server & Tools, nämlich um 14 Prozent, auf Einnahmen von mittlerweile 4,57 Milliarden US-Dollar. Besonders erfolgreich waren hier die Bereiche System Center mit einem 20-prozentigen und SQL Server mit einem ebenfalls zweistelligen Zuwachs.

Auch fast alle anderen Bereiche Microsofts haben Gewinn zu verzeichnen. Die Microsoft Business Division nahm 5,81 Milliarden US-Dollar ein und wuchs damit um 9 Prozent. Zurückzuführen ist das vor allem auf die anhaltende Stärke der Office-2010-Reihe sowohl im Business- als auch im Consumer-Bereich. Dynamics wuchs um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – Dynamics CRM sogar um mehr als 30 Prozent.

Die Windows and Windows Live Division hat Einnahmen von 4,62 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 4 Prozent zu verbuchen. 75 Prozent dieser Einnahmen stammen von Erstausrüstern, die Geld dafür bezahlen, um Windows auf ihren Geräten vorinstallieren zu dürfen, 25 Prozent stammen aus den Regalverkäufen von Windows 7 und 5 Prozent aus der Online-Werbung. Die positive Bilanz ist hier kein Wunder, denn Windows 7 läuft mittlerweile auf rund 40 Prozent aller Enterprise Desktops.

Auch die Bilanz der Online Services Division ist positiv: Mit Einnahmen von 707 Millionen US-Dollar machten sie einen 6-prozentigen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr.

Einzig die Entertainment & Devices Division, zu der unter anderem Windows Phone und die Xbox 360 gehören, hat im dritten Quartal Verlust gemacht. Die Abteilung nahm 1,62 Milliarden US-Dollar ein – das sind 16 Prozent weniger als noch im vorherigen Jahr. Dieser Verlust dürfte wohl auf den insgesamt sehr schwachen Markt für Spielkonsolen zurückzuführen sein. Obwohl im vergangenen Fiskaljahr nur halb so viele Konsolen verkauft wurden wie im Jahr zuvor, ist die Xbox 360 weiterhin die meistverkaufte Spielkonsole in den USA.

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