Mobile-Shopper-Report zeigt: Mobile Commerce ist auf dem Vormarsch
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Langsam aber sicher scheint der Zugriff auf das Internet von mobilen Devices aus den Zugriff mit Desktops ein- und vielleicht sogar zu überholen. Besonders auffällig ist dabei auch die Veränderung im Mobile Commerce. Immer mehr Kunden nutzen ihre mobilen Geräte, um Produkte online zu recherchieren und in vielen Fällen auch direkt zu kaufen.

Dieser Trend wird in einem von Opera erstellten Report zum Thema „The mobile Shopper“ bestätigt. Nora Perez Banquells hat die Ergebnisse im Opera-Blog zusammengefasst.

Ergebnisse des Mobile-Shopping-Reports

Der von Opera veröffentlichte Bericht zeigt neben den geographischen Mobile-Shopping-Trends auch, welche Seiten von Mobile-Commerce-Kunden besonders oft genutzt werden, welche US-amerikanischen Einzelhändler zunehmend in Werbung für Mobile Shopper investieren und welcher Tag besonders oft für das Shopping vom mobilen Device aus genutzt wird. Dafür hat Opera die Daten der 270 Millionen User des mobilen Opera-Browser sowie Operas Mobile-Ad-Plattform herangezogen.

Die Ergebnisse des Berichts zeigen vor allem eins: geographische Unterschiede bei der Shopping-Beteiligung aller Nutzer auf das Jahr verteilt. In Asien sind hier Mobile-Shopper vor allem im März und Juli stark vertreten, während in Europa, den USA und Latein-Amerika vor allem die Vorweihnachtszeit und Feiertagssaison Hochzeit für Mobile-Commerce ist. Deutschland fällt dabei mit einem Zuwachs von 28 Prozent bei der Anzahl der Mobile-Commerce-Kunden besonders ins Auge.

Vor allem in Europa und den USA ist Amazon Spitzenreiter bei den meist genutzten Websites für Mobile Commerce, während in Asien vor allem Newcomer-Seiten wie Flipkart und Berniaga das Rennen bei den Mobile-Shoppern machen. Besonders häufig wird sonntags mit mobilen Devices eingekauft; freitags ist bei den Nutzern dagegen die unbeliebteste Zeit für Mobile Commerce.

Um ihre Position im Mobile Commerce zu stärken, setzen viele US-amerikanische Einzelhändler bereits auf Werbeanzeigen, die sich besonders an Mobile-Shopper richten. Insbesondere Smartphone-Anbieter und Telefongesellschaften, Computer- und Elektroartikelhersteller sowie Heimwerker-und Baumärkte investieren in Mobile-orientierte Werbung.

Der Opera-Bericht zeigt nicht nur, wann Mobile-Commerce-Kunden besonders oft von ihren mobilen Devices in Online-Shops zuschlagen, sondern auch, dass es deutliche Unterschiede gibt, zu welcher Jahreszeit in welchen Regionen die Mobile-Shopper-Anzahl besonders hoch ist. Gerade diese geographischen Unterschiede sind ein Faktor, den Mobile-Commerce-Betreiber bei der Gestaltung ihrer Shops im Hinterkopf müssen, um für eine zufriedenstellende User Experience zu sorgen. Angesichts der Tatsache, dass Mobile Commerce schon lange auf dem Vormarsch ist, steht außer Frage, dass genau das nötig ist.

Aufmacherbild: Men hand holding modern mobile phone with online shopping application on a screen. von Shutterstock / Urheberrecht: Bloomua

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