Mobile-Apps, Connected Service & IoT-Project

MobileTech Awards 2015: Das sind die Gewinner
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Im Rahmen der MobileTech Conference und Internet of Things Conference sind am Dienstagabend die Gewinner der MobileTech Awards geehrt worden. Der Preis für die beste Mobile-App ging an „Die MausApp“. Als bester Connected Service wurde „GPSauge Racing“ ausgezeichnet und die Trophäe als bestes IoT-Project sicherte sich das Team von „iHaus“.

Bestimmt wurden die Gewinner durch ein Community Voting mit über 70 nominierten Apps, Connected Services und IoT-Projects. Die Nominierungen basierten auf den Vorschlägen einer Jury aus ausgewiesenen Mobile- und IoT-Experten.

Die MobileTech Awards wurden in diesem Jahr zum insgesamt vierten Mal verliehen. Traditionell rücken sie den deutschsprachigen Mobile-Markt in den Fokus der Öffentlichkeit, der mit seinem Wachstum und seiner Innovationskraft längst zu den wichtigsten Märkten im internationalen Umfeld zählt.
Als Neuerung standen jedoch in diesem Jahr nicht nur mobile Anwendungen im Rampenlicht. Mit Awards für Connected Services und IoT-Projekte tragen die Organisatoren der Tatsache Rechnung, dass das Internet der Dinge und vernetzte Geräte gegenwärtig unsere Alltag und das Geschäftsleben in rasendem Tempo verändern.

Beste Mobile-App

Mit „Die MausApp“ hat der WDR Ende 2014 eine der besten deutschsprachigen Kinder-Apps auf den Markt gebracht. Höchste Zeit, denn schließlich begeistern die Lach- und Sachgeschichten seit über vier Jahrzehnten große und vor allem kleine TV-Zuschauer. Jetzt dürfen sie die Maus und den Elefanten auch auf Smartphone und Tablet verfolgen. Die App besticht durch visuelle Qualität, eine altersgerechte Bedienung und zahlreiche humorvolle Details. Verantwortlich für die App zeichnete die Agentur Machbar aus Kassel. Den Preis nahmen Creative Director Christian Hecker und Art Director Daniel Barthelme entgegen. „Es war ganz wichtig, dass Kinder die App-Welt explorativ entdecken können. Aber es sollte ebenfalls eine rationale Ebene geben, wie bei einer klassischen App auch,“ erklärte Christian Hecker.

Die Gewinner der besten Mobile-App, die Agentur Machbar aus Kassel, die für den WDR "Die MausApp" erstellt hat. Im Bild Daniel Barthelme und Christian Hecker (v.l.).

Die Gewinner der besten Mobile-App, die Agentur Machbar aus Kassel, die für den WDR „Die MausApp“ erstellt hat. Im Bild Daniel Barthelme und Christian Hecker (v.l.).

Bester Connected Service

GPSauge Racing von der GPSoverIP GmbH richtet sich an Rennsport-Fans, die mittels neuen Medien Spaß daran haben, an mehr Informationen und Details des Rennsport zu gelangen. Die Kombination des Telematiksystems GPSauge IN1 v.2 und der App GPSauge Racing bietet die Möglichkeit, das Renngeschehen visuell einzusehen. Dazu gehören Positionen der Rennfahrzeuge in Echtzeit, Informationen zu den Teams und den Rennstrecken. Professionelle Racing-Teams wie Manthey Racing, Schubert Motors, Alzen Mototsport oder Black Falcon setzen inzwischen bereits auf den innovativen Connected Service.
Den Preis nahm Geschäftsführer André Jurleit entgegen. „Die App stellt drei Kategorien dar. Einmal für die Zuschauer, die damit interessante Zusatzinfos zum Rennen erhalten. Dann sind da die Rennteams, die die meisten Möglichkeiten haben und ihre eigenen Telemetriedaten überwachen können und zu guter Letzt die Rennleitung, die so das Gesamtbild über das Renngeschehen hat und so entsprechend eingreifen kann.“

GPSover IP Geschäfstführer André Jurleit nimmt den Preis für den besten Connected Service entgegen.

GPSover IP Geschäfstführer André Jurleit nimmt den Preis für den besten Connected Service entgegen.

Bestes IoT-Project

Die iHaus AG aus München versteht iHaus nicht nur als einfache Haussteuerung. Vielmehr möchten die IoT-Softwarespezialisten den Nutzern eine smarte Lösung an die Hand geben, die Haustechnikgeräte untereinander vernetzt. Aber vor allem will das Startup Nutzern bei einem Problem behilflich sein: der Tatsache, dass viele Hersteller von Automationslösungen auf eigene Plattformen und Protokolle setzen und bei einem entsprechendem Automatisierungsgrad des Hauses die Anzahl an Steuerungsapps und Gateways schnell Überhand nimmt. iHaus führt über eine intelligente Cloud verschiedene Geräte in einer App zusammen und erschafft ein Internet of Things. Darüber hinaus ist iHaus in der Lage von seinem Nutzer zu lernen und sich so persönlichen Szenarien anzupassen. Den Preis nahmen Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Herbrich, Christian Lang (Kommunikation und E-Commerce) und Business Developer Ulrich Helm entgegen. „Unsere Grundidee war: Alles hat irgendwo einen Weg ins Internet. Wir wollen jedem via IP, also ohne Hardware, die Kontrolle über verschiedenste Lösungen geben – in einer App,“ erklärte Klaus Herbrich. „Denn aus unserer Sicht gibt es schon denn einen Standard, den die Industrie derzeit vermeintlich sucht: IP.“

Das Team von iHaus (Christian Lang, Ulrich Helm, Klaus Herbrich, v.l.) nimmt den Preis für das beste IoT-Project entgegen.

Das Team von iHaus (Christian Lang, Ulrich Helm, Klaus Herbrich, v.l.) nimmt den Preis für das beste IoT-Project entgegen.

MobileTechAwards_Gewinner

Die Gewinner der MobileTech Awards 2015: iHaus (Klaus Herbrich, Christian Lang, Ulrich Helm, v.l.), Machbar/Die MausApp (Daniel Barthelme, Christian Hecker, v.l.) und GPSover IP (André Jurleit).

 

Weitere Infos zu den Gewinnern und Nominierten der MobileTech Awards finden sich auf: https://mobiletechcon.de/2015se/award-ueberblick

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