node-firefox soll Entwicklungsprozess von Firefox-OS-Apps beschleunigen
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Mozilla versucht mit der ständigen Weiterentwicklung von Webtechnologien, Entwicklern das Leben so einfach wie möglich zu machen – das gilt sowohl für Web-, als auch für App-Entwickler. Bereits in der Vergangenheit hat man sich bei Mozilla daher die Wünsche von Firefox-OS-App-Entwicklern zu Herzen genommen und mit WebIDE ein Tool zur Verfügung gestellt, mit dem viele Aktionen vereinfacht wurden.

Um den Deployment-Prozess für App-Entwickler zu optimieren und ihn auch über das Terminal ausführen zu können, stellte Soledad Penades im Mozilla-Entwickler-Blog nun node-firefox vor, die den App-Entwicklungs-Prozess beschleunigen sollen.

Einsatz von node-firefox

Das Hauptproblem am bisherigen Entwicklungsprozess von Firefox-OS-Apps ist die Notwendigkeit, zwischen dem Editor und WebIDE zum Deployen der App hin- und herzuwechseln, was viele Entwickler als ineffizient ansehen. Die Frage, die man sich daher bei Mozilla stellte, ist diese:

can we do whatever WebIDE is doing to deploy, but programmatically?

node-firefox soll genau dafür sorgen. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Node.js-Modulen, die jeweils eine unterschiedliche Aufgabe ausführen und in ihrem eigenen Repository gehostet werden. Entwickler können so viele Module wie nötig in ihren Skripten oder Task-Runnern nutzen und so Apps erstellen und ausführen, ohne dafür die Befehlszeile zu verlassen.

Der Einsatz von node-firefox erfordert nur wenige Zeilen Code, um beispielsweise einen Simulator zu starten, ohne die Befehlszeile verlassen zu müssen. Zudem lässt sich node-firefox auch mit Task-Runnern wie Gulp ausführen, was die Arbeit noch weiter vereinfacht. Einige Code-Beispiele für node-firefox im Einsatz finden sich in Soledad Penades Blogpost.

Aktueller Stand und Ausblick auf künftige Features

Derzeit ermöglicht node-firefox das Finden von Ports bei denen Runtimes zuhören, das Finden und Starten von Simulatoren, das Verbinden mit Runtimes, das Finden, Installieren, Deinstallieren und Launchen von Apps sowie das Neuladen von Stylesheets. Für die Zukunft sind jedoch bereits weitere Features geplant, wie zum Beispiel:

  • die Integration von WebCLI
  • die Möglichkeit, einer App den DevTools-Debugger hinzuzufügen
  • die Kontrolle jedes Browsers von der Befehlszeile aus
  • individuelle Firefox-OS-Editionen erstellen

Dazu kommen weitere Herausforderungen wie etwa der Multiplattform-Support und die Frage nach dem Testen der Module. Trotzdem dürfte node-firefox aber bereits jetzt das Erstellen von Firefox-OS-Apps für Entwickler erheblich vereinfachen.

Aufmacherbild: Program code and computer keyboard von Shutterstock / Urheberrecht: isak55

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