Nokia schließt mit der Handy-Produktion ab
Kommentare

Gleichzeitig zu Microsoft hat auch Nokia seine neusten Quartalszahlen vorgelegt. Der Bericht bereitet sich schon auf die Zeit nach dem Verkauf der eigenen Handy-Sparte an Microsoft vor, denn die Lumia-Reihe

Gleichzeitig zu Microsoft hat auch Nokia seine neusten Quartalszahlen vorgelegt. Der Bericht bereitet sich schon auf die Zeit nach dem Verkauf der eigenen Handy-Sparte an Microsoft vor, denn die Lumia-Reihe wird hier lediglich unter „discontinued operations“ aufgeführt. Verkaufs- oder Umsatzzahlen zu den Nokia Smartphones und Tablets gibt es nicht.

Tom Warren von The Verge wollte dennoch wissen, wie viele Lumias denn nun 2013 über den Ladentisch gingen und hat direkt bei Nokia nachgefragt. Das Unternehmen teilte ihm mit, dass 2013 ganze 30 Millionen Nokia-Geräte verkauft wurden. 2012 waren es lediglich 13,3 Millionen Geräte, womit die Verkaufszahlen mehr als verdoppelt wurden. 8,2 Millionen der Geräte wurden im vierten Quartal 2013 verkauft, was einen 86-prozentigen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet. Das dritte Quartal 2013 war allerdings noch etwas stärker: In diesem Zeitraum wechselten 8,8 Millionen Lumias den Besitzer.

Für die Zeit nach dem Microsoft-Deal plant Nokia übrigens, verstärkt auf das Patentgeschäft zu setzen. Die dafür zuständige Abteilung Advanced Technologies soll künftig 600 Millionen Euro jährlich erwirtschaften. Ein Gewinnzuwachs sei besonders dadurch möglich, dass man Patente nun nicht mehr für die eigenen Geräte zurückhalten müsse.

Abgesehen davon bleiben Nokia noch die Netzwerkausrüster-Abteilung Nokia Solutions and Networks und der Kartendienst Here.

Aufmacherbild: wooden buffer stop with red stop sign ending rail tracks von Shutterstock / Urheberrecht: Martin Lehmann

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -