Nokias Android sieht aus wie Windows Phone – neue Screenshots aufgetaucht
Kommentare

Nokias Android-Smartphone mit dem Codenamen „Normandy“ ist ein spannendes Projekt. Wird das Gerät auch nach der Übernahme durch Microsoft noch auf den Markt kommen können und wenn ja, in welcher Form?

Nokias Android-Smartphone mit dem Codenamen „Normandy“ ist ein spannendes Projekt. Wird das Gerät auch nach der Übernahme durch Microsoft noch auf den Markt kommen können und wenn ja, in welcher Form? Kein Wunder, dass alle Entwicklungen rund um das neue Low-End-Smartphone derzeit mit Spannung verfolgt werden.

Gestern hat der Leaker @evleaks, von dem im Grunde genommen fast alle Informationen mitsamt optischen Belegen zu „Normandy“ stammen, zwei neue Screenshots veröffentlicht, die das User Interface von Nokias Android-Implementierung im Detail zeigen.

Auf den ersten Blick bemerkt man nicht einmal, dass diese Screenshots von einem Android-Gerät stammen, denn das UI erinnert stark an Windows Phone. Kacheln erlauben den Zugriff auf Apps, wobei auch die bekannten Windows Phone Apps Nokias wie die HERE Maps oder das MixRadio vertreten sind. Eine Art Benachrichtigungscenter zeigt verpasste Anrufe, häufig genutzte Apps und natürlich Benachrichtigungen. Die vermutete Dual-Sim-Funktion wird durch die obere Statusleiste angedeutet.

Weitere technische Details zum neuen Smartphone hat Tom Warren von The Verge erfahren. Er schreibt, dass das Gerät über ein 4-Zoll-Display und einen Qualcomm S4 Prozessor verfügen soll. Dazu kommen 4GB Speicher, 512MB RAM und eine Kamera mit 3 Megapixeln. Demnach handelt es sich hierbei deutlich um ein Low-End-Device. Mary Jo Foley wiederum hat herausgefunden, dass Nokias Android-Implementierung auf der Codebasis des Android Open Source Project basieren soll.

Während die Idee eines von Nokia und demnach bald Microsoft produzierten Android-Smartphones auf den ersten Blick absurd erscheinen mag, teilen Experten mittlerweile die Meinung, dass das eigentlich gar keine so schlechte Idee ist. Immerhin könnte man die Kunden so an die Kachel-Optik gewöhnen und beim Wunsch nach einem High-End-Gerät schließlich zum Kauf eines Lumias bewegen. Außerdem wäre das „Normandy“ eine lukrative Plattform für Microsofts Apps wie etwa Skype oder Lync.

Aufmacherbild: Lighthouse (Phare de Goury) on the Cap de la Hague von Shutterstock / Urheberrecht: TalyaPhoto

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -