Neue Version ermöglicht Wahl zwischen verschiedenen Komprimierungs-Modi

Opera Mini für Android mit neuer Komprimierungs-Technologie
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Operas Mobile Browser Opera Mini feiert dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag. Im Vergleich zu 2005 sind Smartphones mittlerweile Gang und Gäbe und fungieren für viele User bereits als ihr Hauptverbindungsmittel zum Internet. Auch das Web hat sich seither stetig gewandelt; statt einfachen Seiten mit wenigen Elementen spielen Animationen und Medien eine immer wichtige Rolle.

Doch während User sich zwar über solche Neuerungen freuen, schlagen sie sich oft auf die Performance und den Datenverbrauch des mobilen Internets nieder. In der nun erschienenen neuen Version von Opera Mini für Android stehen dem User darum nun erstmals zwei verschiedene Komprimierungs-Modi zur Verfügung, mit denen sich die Datenkomprimierung für unterschiedliche Netzwerkkonditionen optimieren lassen: High und Extreme. Im Opera-Blog hat Christian Uribe die neuen Komprimierungs-Modi nun vorgestellt.

High und Extreme: die neuen Komprimierungs-Modi in Opera Mini für Android

Bisher gab es für Opera Mini nur einen Komprimierungs-Modus, der für einen geringeren Datenverbrauch – insbesondere bei der Nutzung von langsamen mobilen Internetverbindungen – sorgen sollte. Dieser bleibt auch in der neuen Opera-Mini-für-Android-Version als Extreme Modus erhalten. Zusätzlich erhält Operas Mobile Browser auch einen neuen High-Compression-Modus, der sich sowohl für die Nutzung in WiFi- als auch 3G-Netzwerken eignet.

So funktioniert die Komprimierung in Opera Mini

Die Komprimierungstechnologie des Opera Mini sorgt dafür, dass aufgerufene Websites zunächst über einen Data-Serving-Server geleitet werden. Er entfernt alle unnötigen Seitenelemente, komprimiert Bilder auf eine Ladezeit-freundlichere Größe und analysiert die aktuelle Netzwerkverbindung des Users. Auch Downloads werden vom Data-Serving-Server komprimiert – und zwar bevor die Seite auf dem Devices des Users ausgegeben wird.

Der High-Compression-Modus komprimiert Websites ohne dabei ihre Darstellung zu beeinträchtigen und ermöglicht so eine reichhaltige Web-Experience für den User sowie die Möglichkeit, den Datenverbrauch zu reduzieren. Im Gegensatz dazu bietet der Extreme-Modus die bereits gewohnten Komprimierungsvorteile von Opera Mini, die allerdings das Layout von Websites zugunsten einer besseren Performance und Datenverbrauchsreduzierung beeinträchtigen können.

Die Entscheidung für die Einführung der neuen Komprimierung-Modi begründet das Opera-Team dabei folgendermaßen:

With the rise of better smartphones and better network conditions our users now want the option to have a less aggressive data compression mode so they can experience the full internet when network conditions allow for it.

Das folgende Video zeigt die Vorteil der beiden neuen Komprimierungs-Modi noch einmal im Vergleich:

Weitere neue Features in Opera Mini für Android

Neben den neuen Komprimierungs-Modi gab es noch einige weitere neue Features für die neue Version des Opera Mini für Android. Dazu gehört zum Beispiel ein neues und verbessertes UI für gespeicherte Seiten und Bookmarks sowie eine Überarbeitung der Tab-Switch-Funktionalität.

Zudem wurde der Umgang mit umfangreichen Downloads im High-Compression-Modus verbessert, ein privater Browsing-Modus eingeführt und neue Optionen für die individuelle Anpassung des Browser-Layouts für ein Daumen-freundlicheres Surfen implementiert. Ein Datenzähler zeigt darüber hinaus dem User direkt dessen Fortschritt beim Einsparen des Datenverbrauchs an.

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Mehr Informationen zu den neuen Features von Opera Mini für Android finden sich zum Beispiel in der zugehörigen Pressemitteilung; die neue Version steht im Google Play Store zum Download zur Verfügung.

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