RemoteIE: Microsoft-Browser für Android und iOS
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Die aktuelle Vorschauversion des neusten Betriebssystemupdates Windows 10 beinhaltet auch eine neue Version des Microsoft-Browsers Internet Explorer. Damit Webentwickler ihre Seiten schon jetzt auf die

Die aktuelle Vorschauversion des neusten Betriebssystemupdates Windows 10 beinhaltet auch eine neue Version des Microsoft-Browsers Internet Explorer. Damit Webentwickler ihre Seiten schon jetzt auf die nächste Browsergeneration vorbereiten und den neusten IE auch ohne die Windows 10 Technical Preview testen können, hat Microsoft nun den Dienst RemoteIE bereitgestellt.

RemoteIE für Android und iOS – so funktioniert’s

RemoteIE ist kostenlos und ohne Nutzung einer Virtual Machine über die Azure RemoteApp verfügbar. Diese ermöglicht das Testen auf den Betriebssystemen Windows, Mac, iOS und Android. Während nach und nach im Rahmen des Windows Insider Programs neue Windows 10 Builds veröffentlicht werden, soll auch der in RemoteIE enthaltene Internet Explorer aktualisiert werden.

Jedoch gibt es einige Unterschiede zwischen der Nutzung des Browsers in nativer Form und über RemoteIE. So gleicht die Performance im Azure-Dienst nicht der nativen Performance, da beispielsweise keine GPU-Beschleunigung zum Einsatz kommt. Auch ist es mit RemoteIE nicht möglich, auf Seiten zu navigieren, die sich hinter einer Firewall befinden.

Um Server-Ressourcen einzusparen, sind die einzelnen Sessions in RemoteIE auf 60 Minuten beschränkt – nach Ablauf dieser Zeit wird man automatisch ausgeloggt. Man kann sich allerdings sofort wieder einloggen und eine neue Session starten. Außerdem wird jeder Nutzer ausgeloggt, der zehn Minuten lang keine Aktion durchführt.

Zur Anmeldung geht es über remote.modern.ie. Dort kann man mit Hilfe seines Microsoft Accounts den Zugriff auf RemoteIE beantragen. Erforderlich zur Nutzung ist Windows Server 2012 oder neuer.

Screenshot: remote.modern.ie

Azure RemoteApp für Windows-Desktopanwendungen

Die Azure RemoteApp steht seit Mai 2014 in Preview-Form bereit und nutzt die Infrastruktur der Windows Server Remote Desktop Services in Kombination mit Microsofts Cloud-Plattform Azure, um Windows-Desktopanwendungen auf verschiedene Geräte zu bringen. Sie ermöglicht es beispielsweise auch, Desktop-Apps auf Windows-RT-Geräten wie dem Surface 2 zu verwenden, obwohl sie dort nicht auf gewöhnliche Weise installiert werden können.

Zur Nutzung muss lediglich der entsprechende Client installiert werden.

Aufmacherbild: Explore the World wooden sign with a forest background von Shutterstock / Urheberrecht: Gustavo Frazao

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