Responsive Design Day 2 auf der International PHP Conference und Webinale 2015

Stolperfalle Tabletoptimierung?
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Dass Responsive Design wichtig ist, ist längst keine Frage mehr. Doch wenn es um die Optimierung für Mobile Devices geht, denken die meisten nach wie vor an die Website-Optimierung für Smartphone-Devices, während die Tabletoptimierung bei vielen Webdesigns oft unter den Tisch fallen gelassen wird.

Kein Wunder also, dass es dabei immer wieder zu Stolpersteinen kommt, die die User Experience deutlich einschränken können. Doch was sind überhaupt die typischen Stolperfallen bei der Tabletoptimierung? Dennis Herzberger hat auf der International PHP Conference und Webinale 2015 in seiner Session Tabletoptimierung – Erfahrungen und Stolpersteine aus dem Testing-Alltag genau zu dieser Frage aus dem Nähkästchen geplaudert und einige interessante Einblicke in die Best Practices der Website-Optimierung für Tablets geboten.

Unterschiedliche Geräte, unterschiedliche Nutzungsziele

Ähnlich wie bei Smartphones gibt es auch bei Tablets eine zunehmende Menge unterschiedlicher Geräte, deren verschiedene Plattformen oft unterschiedliche Möglichkeiten bei der Gestaltung benötigen. Allerdings – und das ist ein häufiger Fehler, wenn es um die Frage nach der Tabletoptimierung geht – werden Tablets nicht nur nach ihrer Auflösung bewertet. Stattdessen ist vor allem der Nutzungskontext entscheidend – und die Nutzungsziele zwischen Desktop, Tablets und Smartphones unterscheiden sich teils deutlich.

So nutzen Tabletuser ihr Gerät insbesondere zum Stöbern und Gewinnen von Inspiration und weniger zum Abschließen von Transaktionen, denn gerade einmal drei Prozent aller Kunden, die vom Tablet aus auf Online-Shops zugreifen, kaufen auch. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum viele E-Commerce-Seiten auf die Tabletoptimierung verzichten oder sich schlichtweg nicht darum kümmern. In seiner Session auf der International PHP Conference und Webinale 2015 erklärt Dennis Herzberger, dass von den Top-100-Online-Shops nur 35 Prozent bereits über eine Tablet-optimierte Seite verfügen, 61 Prozent dagegen nicht.

6 typische Stolperfallen bei der Tabletoptimierung

Bei der Website-Optimierung gibt es zahlreiche Stolpersteine – egal, ob man Websites für Desktop, Tablet oder Smartphones optimiert. Doch gerade die Optimierung für Tablets stellt viele Webdesigner und Unternehmen vor eine Herausforderung. So nannte Dennis Herzberger etwa die folgenden sechs typischen Stolperfallen:

  • Viewport und Text
  • Navigation
  • Layer
  • Keyboard
  • Buttons
  • Gesten

All diese Elemente sind typische Usability-Faktoren – und die müssen funktionieren. Ohne gute Usability gibt es keine gute User Experience, und User, die eine Website zu unübersichtlich und auf dem Tablet unbedienbar finden, werden sie erst recht nicht zum Einkaufen nutzen.

Die Tabletoptimierung sollte darum bei der Gestaltung eine wichtige Rolle spielen. Besonders hilfreich ist dafür regelmäßiges Testing, denn nur so lässt sich viel über den Nutzer lernen und die notwendigen Details der Website anpassen, um am Ende für eine bessere User Experience bei Tabletusern zu sorgen.

Aufmacherbild: Closeup picture of a keyboard with a phone and tablet lying above it von Shutterstock / Urheberrecht: Yeko Photo Studio

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