Webmaker und mehr: Mozilla gibt Ausblick auf neue Partnerschaften und Firefox-OS-Expansion
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Im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona hatte Mozilla gleich mehrere Ankündigungen im Gepäck: so ging es nicht nur um den aktuellen Stand von Firefox OS am Mobile-Markt, sondern auch um die Ankündigung neuer Partnerschaften und der Expansion des Firefox-OS-Markts.

Gleichzeitig gab es einen ersten Ausblick, was die künftigen Versionen der Plattform bereithalten könnten sowie die Vorstellung einer ersten Beta von Webmaker, einem Veröffentlichungstool, das das Erstellen von Mobile Content deutlich vereinfachen soll. Im Mozilla-Blog wurden die Ankündigungen zusammengefasst.

Erweiterung des Firefox-OS-Ökosystems

Bereits im letzten Jahr konnte Mozilla mit seiner Mobile-Plattform neue Märkte erschließen; gleichzeitig wurde Firefox OS neben dem Smartphone auch für andere Devices wie etwa 4K Ultra HD TVs eingesetzt. Dank der Zusammenarbeit mit dem Telefonanbieter Orange soll Firefox OS nun eine noch größere Verbreitung erlangen und auf 13 neuen Märkten – insbesondere in Afrika und dem Mittleren Osten – zur Verfügung stehen.

Gleichzeitig sollen mit der für das zweite Quartal geplanten Veröffentlichung des 3G Firefox OS Smartphones sowie des von ALCATEL ONETOUCH hergestellten Orange Kilf zudem neue mit Firefox OS betriebene Smartphone-Modelle erscheinen. Ebenso soll das Firefox-OS-Ökosystem mit neuen Geräten und IoT-Devices wie dem von Monohm entwickelten Runcible erweitert werden.

Neue Partnerschaften für neue Firefox-OS-Phone-Kategorie

Zu den wichtigsten Ankündigungen Mozillas während des MWC 2015 dürfte die Zusammenarbeit mit KDDI, LG U+, Telefonica und Verizon Wireless zur Erstellung einer neuen Kategorie von intuitiv und leicht bedienbarer Firefox-OS-Handys zählen. So ist für 2016 die Veröffentlichung einer neuen Reihe von Firefox-OS-Handys geplant, die die Einfachheit eines altmodischen Handys mit neuen Technologien vereinen soll – etwa als Klapp- oder Slider-Gerät .

Das Ziel ist dabei vor allem, für eine leichtere und intuitivere Bedienung und so für eine bessere User Experience zu sorgen. Dadurch sollen nicht nur neue Einsteiger-Smartphones zur Verfügung gestellt, sondern auch neue Zielgruppen sowohl in Entwicklungsländern als auch im hart umkämpften europäischen und amerikanischen Markt erreicht werden.

Dafür war, so erklärt Mozilla in einem Blogpost, Firefox OS die naheliegende Wahl:

Firefox OS was chosen as the platform for this initiative because it unlocks the mobile ecosystem and enables independence and innovation.

Webmaker-App vorgestellt

Neben den Ankündigungen zu den Plänen für Firefox OS stellte Mozilla auch eine erste Beta von Webmaker, einem kostenlosen, unabhängigen Web-Veröffentlichungstool, vor. Das Tool soll es Usern erlauben, besonders schnell und einfach eine Website oder App zu veröffentlichen, sobald sie ihr erstes Smartphone erhalten – ein „Make-First“-Ansatz also, mit dem die digitalen Fähigkeiten von Usern weltweit erweitert werden sollen.

Webmaker ist kostenlos und Open-Source und soll in über 20 Sprachen zur Verfügung stehen. User können ihre Websites und Apps sowohl über SMS, als auch Social-Media-Kanäle und Messaging-Dienste mit anderen teilen. Mehr Informationen und die Hintergründe zur Entwicklung des Tools fasst Mark Surman in einem Blogpost zusammen.

Aufmacherbild: Future – moving forward von Shutterstock / Urheberrecht: docstockmedia

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