Grenzenlos mobil produktiv sein

Wi-Fi-Verfügbarkeit – ein rares Gut
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In länderübergreifenden Geschäften kann das technologische Equipment für Vertriebler und Außendienstmitarbeiter schnell zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden. Vor diesem Hintergrund gehört die weltweite schnelle Verfügbarkeit sicherer und qualitativ hochwertiger Wi-Fi-Netze zum gewinnbringenden Handgepäck für jeden international reisenden Mitarbeiter.

Die Potenziale, die sich für Unternehmen aus dem mobilen Arbeiten ergeben, sind hinlänglich bekannt, verspricht doch die Verlängerung der „Arbeitsschichten“ auf (theoretisch) 24 Stunden am Tag und an sieben Tagen in der Woche – und das egal an welchem Ort – eine Steigerung der Produktivität. Gleichzeitig können natürlich auch die Mitarbeiter durch den mobilen Zugang zu unternehmensweiten Daten deutlich flexibler agieren.

Zu Beginn des mobilen Zeitalters, als es noch keine Data-Cards gab und auch kein 3G, funktionierte das mobile Arbeiten nur über Laptops, die den kontrollierten Zugang zum Internet über einen Client anboten; später kam das Dial-In hinzu, das jedoch oft nur einen schmalbandigen Internetzugang gewährleistete. Mit dem Aufkommen der Smartphones als mobile Endgeräte fand schlagartig eine Verschiebung statt, erhöhte sich dadurch doch der Datenverbrauch in einem Maß, wie man es früher von den Telefonen nicht kannte. Damit einher gingen naturgemäß auch höhere Kosten, selbst wenn die Nutzer nur ihre Mails lesen wollten, was wiederum zur Entwicklung spezieller E-Mail-Lösungen führte, die die Daten so komprimierten, dass beispielsweise keine überdimensionierten Anhänge möglich waren. Dies alles hat jedoch mittlerweile an Bedeutung verloren mit der Steigerung der Leistungskapazitäten von Smartphones, über die man heute bekanntermaßen problemlos selbst mit großen Datenmengen und unternehmensinternen Applikationen arbeiten kann. Damit sind sie in Bezug auf die Applikationsfunktionalität nahezu gleichbedeutend mit Tablets. Aufgrund seines geringen Gewichts, des handlichen Formats und der angenehmen Bildschirmgröße ersetzt das Tablet vielen mobilen Arbeitern mittlerweile sogar den Laptop, da man es schnell in die Tasche stecken kann und auch nicht erst hochfahren muss. Da Tablet-„Hybride“ zudem zwischenzeitlich auch im Unternehmen angedockt werden können, reduziert sich sukzessive die Zahl der mobilen Endgeräte, mit denen ein Mitarbeiter unterwegs ist, von drei (Smartphone, Tablet, Laptop) auf zwei (Smartphone, Tablet).

Alles eine Frage des Geldes?

So gut wie jeder Unternehmer kennt das: Mobile Mitarbeiter kommen von ihrer Reise zurück und haben teilweise riesige Rechnungen verursacht. In der Regel stehen ihnen über einen Mobilfunkvertrag mit Flatrate zwischen 500 MB und 5 GB zur Verfügung – ist das Kontingent verbraucht, werden sie im Inland heruntergesetzt. Im Ausland jedoch haben sie dieses Volumen im Normalfall nicht, sofern sie nicht mit ihrem Carrier eine Vereinbarung treffen, dass ihnen beispielsweise 50 MB zur Verfügung stehen oder sie zwanzig Tage pro Jahr einen Internetzugriff haben. Das Herunterladen der benötigten Daten über Mobilfunknetzwerke – ob UMTS/3G oder auch LTE/4G – ist jedoch vor allem dann langwierig, wenn es sich um größere Datenmengen dreht.

Ein paar Zahlen zur optimalen Verbindungsgeschwindigkeit für Tablet bzw. Smartphone
Um eine optimale Performance für die E-Mail-Nutzung zu erreichen, sind bis zu 250 KB/s erforderlich, ebenso für einen Webzugriff. Für Voice over IP (VoIP) erhöht sich die Rate schon auf 250 bis 500 KB/s, für Videodienste sogar bis 2 MB/s. Via Roaming (3G/4G) sind bereits Mail- und Webzugriff nur marginal möglich, im Fall von VoIP und Video sogar nur schwer bis gar nicht, je nach benutztem Dienst – IP-Telefonie mit Skype etwa erfordert per se ein Minimum von 400 KB/s, um überhaupt eine Videoverbindung aufzubauen. Für Web-Browsing fallen damit durchschnittlich 10 MB in dreißig Minuten an, für IP-Telefonie 3 MB pro Minute und für Videostreaming bis zu 5 MB pro Minute, sodass ein Kontingent von 1 GB nicht einmal 6 Stunden ausreicht.

Zusätzlich spielen im Ausland neben dem Zeitaspekt die Kosten eine wichtige Rolle, fallen doch jenseits gebuchter Datenvolumenpakete meist eklatante Gebühren an. Tagesvoucher mit einer bestimmten MB-Zahl sind ebenfalls schnell ausgereizt und obendrein entstehen ständige Konnektivitätsprobleme – entweder durch schlechte Performance oder gleich den kompletten Abbruch der Verbindung. Dabei benötigen mobile Mitarbeiter dringend eine stabile, durchgängige Datenverbindung, um etwa Präsentationen herunterzuladen. Außerdem setzen immer mehr Unternehmen auf Cloud-Services für die verschiedensten Bereiche – Tendenz steigend, was neue Applikationen und Nutzungsmöglichkeiten „in der Wolke“ angeht. Gerade Firmen mit amerikanischem Hintergrund verlassen zum Teil bereits die MS-Office-Welt, indem sie statt Outlook beispielsweise Googlemail oder Google Docs einsetzen. Um auf diese Anwendungen zugreifen zu können, ist für die mobilen Mitarbeiter jederzeit eine stabile Verbindung ins Internet zwingend notwendig. Für Smartphone, Tablet und Laptop ist und bleibt daher das zudem auch stabilere Wi-Fi-Netzwerk stets die bessere Alternative, um sich direkt ins Internet zu verbinden oder mit einer gesicherten VPN-Verbindung auf das interne Firmennetzwerk zuzugreifen.

Wi-Fi überall und jederzeit?

Wi-Fi-Netzwerke gibt es heute wie Sand am Meer. So stehen sowohl kommerzielle Offerten zur Verfügung, wie etwa für Flug- und Bahnreisende, Messe- und Hotelbesucher als auch immer mehr kostenlose Hotspots, etwa in Städten. Seien sie nun kostenpflichtig oder frei: Man muss sie erst einmal finden und sich außerdem jeweils mit ganz individuellen Login-Vorgängen auseinandersetzen, noch ganz abgesehen davon, dass die Landing-Page an einem nationalen Flughafen beispielsweise in Asien mit ihren für Nichtkenner unverständlichen Schriftzeichen zu einigem Kopfzerbrechen führen kann. Hinzu kommen mögliche Sicherheitslücken aufgrund einer fehlenden VPN-Tunnelung. Ist diese Verständnishürde erfolgreich überwunden, geht es an die jeweils unterschiedlichen Eingabeanforderungen. So ist es bei kostenlosen Hotspots normalerweise obligatorisch, Adress- und E-Mail-Daten zu nennen – und schon quillt das eigene E-Mail-Konto von jeder Menge unerwünschter Post über. Im Gegenzug erfordern kommerzielle Wi-Fi-Netzwerke nahezu immer die Eingabe sensibler Kreditkarteninformationen. Darüber hinaus besteht der Zwang, 24-Stunden-Voucher zu erwerben, selbst wenn man die Zugänge oft deutlich weniger lange in Anspruch nimmt. Auf diese Weise kommen schon bei nur kurzen Reisen der Mitarbeiter viele verschiedene Einzelrechnungen zusammen, die in Summe zu erheblichen Kosten führen.

Aufmacherbild: using internet in the airport terminal von Shutterstock / Urheberrecht: Ditty_about_summer

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Ein (leidvolles) Beispiel aus der Praxis

Der Vertriebsleiter eines deutschen Unternehmens möchte die chinesische Niederlassung seines Unternehmens besuchen, um mit dem Team vor Ort Vertriebspartner über eine neue Produktlinie zu informieren. In seinem Gepäck hat er wie gewohnt Smartphone, Tablet und Laptop – jeweils mit SIM-Karten für UMTS/4G-Verbindungen ausgerüstet. Noch im Taxi auf dem Weg zum Flughafen erhält er einen Anruf, dass eine wichtige Präsentation noch einmal überarbeitet wurde und jetzt auch ein Produktvideo zur Verfügung steht. Beides könne er sich vor dem Abflug ja noch herunterladen. Erfahrungsgemäß ist eine Funkverbindung mit PowerPoint- und AVI-Daten völlig überlastet, daher macht er sich auf die Suche nach einem Hotspot. Schon beim Einwählen gehen die Probleme los: Er muss über eine Maske geführt zunächst ein entsprechendes Voucher kaufen, begleitet von nervigen Intros und Werbevideos, außerdem seine E-Mail-Adresse angeben. Endlich online stellt der Vertriebsleiter fest, dass das eingewählte Netz völlig überladen ist, sodass der Download sogar zweimal vollends abbricht und die Zeit nur ausreicht, die Präsentation, nicht aber das Video zu laden, um damit während des Flugs zu arbeiten.

Direkt nach der Landung ruft der Vertriebsleiter seine E-Mails via G3-Roaming ab und überschreitet dabei schon die Roamingkapazitäten seines Mobilfunkvertrags. Zwar will er sich ohnehin im Hotel einen Wi-Fi-Tageszugang buchen, aber dort empfängt ihn eine Startseite mit für ihn kryptischer chinesischer Schrift, sodass er sich an der Rezeption das Prozedere erst noch auf Englisch erklären lassen muss. Hat dies alles geklappt, kann er auch das benötigte Produktvideo auf sein Tablet laden. Jedoch muss er im Anschluss noch Tethering aktivieren und das im Wi-Fi-Netzwerk angemeldete Endgerät zum privaten Hotspot machen, damit er auch Smartphone und Laptop online nutzen kann.

Das Resümee am Ende eines langen Arbeitstages: Der Vertriebsleiter war des Öfteren damit beschäftigt, ein Wi-Fi-Netz zu suchen. Wichtige, teils sensible Themen wie Sicherheit, Bandbreite oder Kosten spielten hierbei eine untergeordnete Rolle – selbst wenn er auf diese Weise Datendiebstähle riskierte, das Roaminglimit überschritt und Vouchergebühren anfielen. Im Vorfeld ist es für ihn zudem nie abzuschätzen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen seine unfreiwilligen Auszeiten haben, in denen er mangels Zugang unproduktiv bleiben muss – und all dies vor dem Hintergrund, dass für ihn als international reisenden Geschäftsmann Konnektivität zu den wichtigsten Werkzeugen überhaupt gehört.

Europa ist nicht die Welt

Wie in diesem Beispiel zeigt es sich also im ganz konkreten Tagesgeschäft, dass die ausschließliche Nutzung von kostenlosem Wi-Fi und der Kauf von nur auf den ersten Blick günstigen Tages- oder Wochenvouchern keine zufriedenstellende Lösung bietet: Die Mitarbeiter müssen sich permanent darum kümmern, die Verbindung aufrecht zu erhalten, eventuell ständig einen neuen Hotspot suchen, der dann vielleicht so überlastet ist, dass sie keine optimale Leistung erhalten, oder wahlweise immer wieder neue Voucher kaufen, was weitere Kosten verursacht – ein produktives Arbeiten ist in der Zeit, die sie dafür aufwenden müssen, gar nicht möglich. Auch das Argument, dass die Europäische Kommission die Roaminggebühren für mobiles Internet in Europa praktisch abschaffen will, ist nur bedingt als positiv zu sehen, es beinhaltet schließlich keine Reisen nach Übersee. In Zeiten enger Zusammenarbeit gerade mit den asiatischen Märkten profitieren die Unternehmen von dieser Regelung also gar nicht. Davon abgesehen soll zwar das Blockieren und Drosseln von Internetinhalten verboten werden – Stichwort Netzneutralität –, um den Nutzern Zugang zu einem uneingeschränkten und offenen Internet zu ermöglichen, doch dürfen die Anbieter ihre Angebote differenzieren, etwa bei der Geschwindigkeit. Da die „günstigen“ Tarife gleichzeitig jedoch dazu verführen, die Dienste noch intensiver zu nutzen als bisher, steigt somit das Datenvolumen weiter an, und dies verlangsamt wiederum die Verbindung.

Einfacher, günstiger und sicherer

Vor diesem Hintergrund stellt iPass das weltweit größte kommerzielle Wi-Fi-Netzwerk mit über 2,2 Millionen Hotspots zur Verfügung. 1996 gegründet und seit zehn Jahren im NASDAQ börsennotiert, gewährleistet der Anbieter mobiler Dienste über Vereinbarungen mit den lokalen Vertragspartnern seinen Kunden entsprechende schnelle und zuverlässige Zugänge in derzeit 130 Ländern: mit mehr als 62 000 freien Hotspots, Zugängen in mehr als 72 000 Hotels und Kongresszentren, auf über 95 Prozent der Top-100-Flughäfen weltweit sowie In-Flight Wi-Fi in 2 000 Flugzeugen. Dabei stellt ein GIS-Authentifizierungsprotokoll die Zugangskontrolle zu den Netzen der Kooperationspartner sicher. Die mit iPass kooperierenden Netzprovider betreiben Hotspots nach den gängigen 802.11-Wi-Fi-Standards. Die Verbindung erfolgt jeweils über den persönlichen iPass-Account und damit über ein und dieselbe Maske mit einheitlicher Kennung und gleichem Passwort. Gleichzeitig garantiert eine Mobility-Kostenkontrolle, dass immer der günstigste Zugang gewählt wird. Hierbei ist es nicht möglich, dass sich jemand von außerhalb auf Kosten des Unternehmens mit dieser Flatrate verbindet. Hat der Anwender zum Beispiel auf seinem Laptop einen VPN-Tunnel aufgebaut und möchte eine Verbindung zum Cloud-Storage oder zum internen Laufwerk herstellen, wird dies über VPN gesteuert, dadurch greifen in diesem Fall die gesetzten Security Policies. Je nach gebuchter Option (ob zeit- und datenvolumenabhängig oder zum Global-Flat-Tarif) wird später auch mit den Nutzern zentral abgerechnet, und zwar wahlweise nach Benutzern, Kostenstellen und Abteilungen oder auch ganz individuell per Kreditkarte. Da es sich um durchweg kontrollierte Verbindungen handelt, werden auch umfassende Sicherheitsansprüche von Seiten der Unternehmen befriedigt. Darüber hinaus gewährleisten umfangreiche Reportings und Analysen wichtige Einblicke in die Nutzungsverhältnisse sowie die genutzten Datenvolumen und damit in das Nutzungsverhalten allgemein.

Vielzahl an Mehrwerten für (Daten-)Reisende

Dreh- und Angelpunkt für den weltweiten Zugang zu Wi-Fi-Netzwerken ist die iPass-Open-Mobile-App, die für mobile Endgeräte aller Art und Betriebssysteme wie iOS, Android oder Windows Phone zur Verfügung steht. Neben der einfachen Einwahl und einer intuitiven Nutzeroberfläche, deren Bedienung keine aufwändige Schulung erfordert, bringt diese eine Vielzahl an Mehrwerten für die mobilen Nutzer mit. Dazu gehört ein integrierter Speed-Tester: Er eröffnet eine detaillierte Diagnose der aktuellen Reaktionszeiten und Downloadgeschwindigkeiten für jedweden Hotspot. Die Bandbreite wird dabei in Megabits pro Sekunde angezeigt und der Test zeigt grafisch, welche Anwendungen die jeweilige Verbindung unterstützt. Das gibt vor allem Aufschluss darüber, ob die Verbindung für das Auslesen von E-Mails, fürs Surfen im Web bzw. für Sprachübertragungen und Videostreaming geeignet ist; außerdem enthält die Benutzeroberfläche ein Signalstärkedisplay. Ein Hotspot-Finder führt ferner mithilfe von Satellitennavigation zum nächsten Hotspot – und das gleich inklusive einer Bebilderung der entsprechenden Örtlichkeit und begleitenden Informationen.

Zu den wichtigsten Vorteilen der weltweit schnellen und sicheren Wi-Fi-Verfügbarkeit gehört jedoch, dass sich der mobile Einkäufer zu keiner Zeit um Details oder Problemfragen kümmern muss. Er ist im Handumdrehen so gut wie überall online und kann sich auf sein Geschäft konzentrieren.

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