Wie Entwickler ihre Windows 8 Apps zu Geld machen können
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Derzeit sind noch alle Windows 8 Apps, die man aus dem Windows Store herunterladen kann, kostenfrei. Schließlich ist die Windows 8 Release Preview ja auch nur eine Vorschau und noch kein fertiges Produkt.

Derzeit sind noch alle Windows 8 Apps, die man aus dem Windows Store herunterladen kann, kostenfrei. Schließlich ist die Windows 8 Release Preview ja auch nur eine Vorschau und noch kein fertiges Produkt. Sobald Windows 8 jedoch in den Release-to-Manufacturing-Status (RTM) tritt – und das soll in der ersten Augustwoche der Fall sein – können Entwickler aus aller Welt ihre kostenpflichtigen Apps bereit stellen. Arik Cohen, Lead Program Manager in Microsofts Commerce and Licensing, erklärt im Building Windows 8 Blog, welche Schritte Entwickler gehen müssen, um mit ihren Anwendungen Geld zu verdienen.

Zuerst einmal müssen sich Entwickler für ein Modell entscheiden, unter dem sie ihre Apps anbieten möchten. Prinzipiell haben sie natürlich die Wahl zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Apps. Entscheiden sie sich für die zweite Variante, gilt es im nächsten Schritt, die Preisstufe festzulegen – diese kann von 1,49 bis zu 999,999 US-Dollar reichen. Die Auswahl der Preisstufe anstelle von bestimmten Preisen garantiert übrigens, dass der Preis der App schnell und zu den richtigen Konditionen in verschiedene Währungen übertragen werden kann.

Abgesehen von diesen beiden Polen können Entwickler auch den Mittelweg wählen und ihre App zunächst als kostenlose Testversion zur Verfügung stellen, die dann jedoch ein Upgrade auf die Bezahlversion benötigt, um entweder voll oder weiter genutzt zu werden. Für diese Variante stellt der Store einige Features zur Verfügung, beispielsweise Analysetools für den Anteil der Upgrades und eine einzige Codebasis für beide Versionen, die den stufenlosen Umstieg ermöglicht.

Egal ob kostenlos, kostenpflichtig oder zunächst kostenlos und dann kostenpflichtig: Als weiteres Finanzierungsmodell kann man In-App-Käufe aktivieren. Das funktioniert nach dem Prinzip: Wenn der Kunde mehr haben will, muss er auch mehr (bzw. überhaupt etwas) zahlen. Jedes Mal, wenn er einen solchen Kauf tätigt, muss der Kunde sein Store-Passwort erneut eingeben – der verhindert den versehentlichen Erwerb verschiedener Funktionen.

Des Weiteren ist auch die Möglichkeit zur Anzeigenwerbung innerhalb einer App gegeben. Hierfür können Entwickler jeden Anzeigen-Provider nutzen, der den Zertifizierungsanforderungen einer Windows 8 App entspricht. Das Windows 8 Advertising SDK erleichtert die Integration der Anzeigen in die entwickelten Anwendungen.

Nach dem Einstellen einer in irgendeiner Art kostenpflichtigen App muss der Entwickler seine Steuerinformationen und Kontodaten abgeben – die jeweiligen Formulare dafür basieren auf dem Land, in dem sich der App-Urheber befindet. Ausgezahlt wird monatlich und zwar ab 200 US-Dollar. Die Store-Gebühren betragen 30 Prozent des App-Preises, ab einem Verkaufserlös von 25,000 US-Dollar nur noch 20 Prozent.

Jetzt, da Sie die Bedingungen und Möglichkeiten des Windows Store kennen, können wir Sie nur noch ermutigen: Beginnen Sie, Ihre eigenen Anwendungen zu entwickeln, reichen Sie diese ein und verdienen Sie schon bald Geld damit!

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