Wo ist mein Schlüssel? – Bluetooth Treasure Tag für Lumia Phones
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Nokia plant die Einführung eines Bluetooth Treasure Tags, das Besitzern von Lumia Windows Phones dabei helfen soll, verlegte Gegenstände wiederzufinden. Hierzu werden die Treasure Tags, die über einen

Nokia plant die Einführung eines Bluetooth Treasure Tags, das Besitzern von Lumia Windows Phones dabei helfen soll, verlegte Gegenstände wiederzufinden. Hierzu werden die Treasure Tags, die über einen Bluetooth-Sender und Alarmfunktion verfügen, zum Beispiel an einen Schlüsselbund gehängt, sodass dieser im Falle des Verlusts über eine App geortet werden kann. Schon in wenigen Tagen könnte das Treasure Tag Update auf neueren Windows-Phone-8-Versionen erhältlich sein. Das Lumia 925, 1020 und 625 werden hingegen bereits ab Werk mit der Firmware ausgestattet und könnten über Bluetooth 4.0 und NFC unsere Vergesslichkeit in Schnitzeljagd verwandeln. Allerdings müssen die Tags zusätzlich erworben werden. 

The Verge zufolge plant das finnische Unternehmen eine Reihe von Bluetooth-Gadgets für seine Windows Phone Smartphones, zu denen auch Treasure Tag („Schatzanhänger“) gehören wird. Ein Roll-Out ist bereits in den nächsten Wochen möglich, wenn das Amber Update die Lumia Smartphones mit Bluetooth 4.0 Unterstützung ausstatten wird.

Treasure Tag soll es möglich machen, Schlüssel, Geldbörsen oder andere verbundene Gegenstände zu orten und über eine App auf einer Karte anzuzeigen. Auch umgekehrt funktioniert die Suche, denn durch Drücken eines Knopfes auf den Treasure-Tag-Anhänger verbindet sich der Sensor mit dem Smartphone. Durch die energiesparende Bluetooth-4.0-Technologie soll die Batterie des Anhängers über eine Laufzeit von rund sechs Monaten verfügen, wobei Bluetooth-4.0-Signale über eine Distanz von maximal 100 Metern übertragen kann.

Ein ähnliches Konzept liefert übrigens das Kickstarter-Projekt Tile, das ebenfalls einen Anhänger entwickelt hat, der ab Winter 2013/14 erhältlich sein soll und über eine ähnliche Funktionsweise verfügt wie Treasure Tag. Das Entwickler-Team des Startups schaffte es, bereits 2,6 Millionen Vorbestellungen zu je 18,95 US-Dollar entgegennehmen. Ein Nachteil der Tile-Technologie dürfte allerdings die Reichweite von bis zu 50 Metern sein, die es zumindest voraussetzt, den ungefähren Standort des gesuchten Gegenstandes zu kennen. Um diese Schwäche auszugleichen, nutzt Tile die Smartphones aller registrierten Nutzer und meldet, wenn ein registriertes Smartphone in der Nähe des Tags ist, sofern der Gegenstand als verloren gemeldet wurde. Ohne die Identität des Nutzers zu nennen, erhält der Besitzer des Gegenstandes eine Nachricht mit der Position des vermissten Schatzes.  

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