WordPress jetzt mit Videos und Autosave auf dem iPad
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Kurz nachdem WordPress seine Userbasis quasi verdoppeln konnte, legen die Entwickler noch eine gehörige Schippe drauf: mit WordPress for iPhone/iPad 2.6 hat Jane Wells die neueste Version der mobilen

Kurz nachdem WordPress seine Userbasis quasi verdoppeln konnte, legen die Entwickler noch eine gehörige Schippe drauf: mit WordPress for iPhone/iPad 2.6 hat Jane Wells die neueste Version der mobilen Variante für Apples Touch-Spielzeuge freigegeben. Mit von der Partie sind einige lang ersehnte Neuerungen.

Big News

Attention Apple-gadget-owning WordPress users! Have you been using the WordPress iOS app for iPhone and iPad? Or maybe you tried it a while back and thought it wasn’t for you? Either way, the new release – v2.6 – will knock your socks off.Jane Wells, 2010

Große Versprechungen, die Jane da in die Welt posaunt. Dennoch bietet Version 2.6 der App neben zahlreichen Bugfixes und kleineren Verbesserungen einige wirklich große Neuerungen, die von vielen Anwendern schon sehnlichst erwartet wurden.

So wurde beispielsweise der Setup-Prozess komplett überarbeitet. Das hinzufügen neuer Blogs und die Konfiguration derselben geht nun wesentlich flüssiger von der Hand. Auch die Local Drafts, die in den vorherigen Versionen bei etlichen Usern für einigen Frust gesorgt hatten, wurden einer Revision unterzogen. That’s why we took all of August to completely rewrite the areas of the app that handle Local Draft posts and pages, so Chris Boyd in der ausführlichen Vorstellung des neuesten Releases. Zu Hilfe kam den Entwicklern dabei Apples Core-Data-Technologie, mit der neue Posts nun lokal gespeichert werden, bevor Sie veröffentlicht oder online gespeichert werden. In diesem Zusammenhang seien auch die Autosaves erwähnt. Ab sofort hat man die Möglichkeit, problemlos zu älteren Versionen eines Beitrags wechseln zu können.

Die wirklich wichtigen Neuerungen sind jedoch die neue Media Library, die sich endlich mehr nach dem anfühlt, was man von WordPress gewohnt ist, sowie die Video-Funktionalität.

In der Media Library lassen sich nun zusätzliche Informationen über die einzelnen Items anzeigen – so zum Beispiel die Größe der Datei oder die Abmessungen von Bildern. Außerdem kann man Bilder nun oberhalb oder unterhalb des Contents einfügen. Weitere Neuerungen sollen mit den kommenden Releases folgen.

Besonders interessant ist jedoch die Video-Funktion. Damit lassen sich nun direkt aus der App heraus Videos aufnehmen und abspielen, auf den Server speichern und an Beiträge anhängen. In Zusammenspiel mit VideoPress ergeben sich daraus völlig neue Möglichkeiten. Jetzt muss nur noch der Akku mitspielen.

Am Anfang stand der Frust

Im Test mit dem redaktionseigenen iPad mussten wir allerdings feststellen, dass sich die App dennoch noch nicht so recht rund anfühlt. Bei der Eingabemaske für URLs öffnet sich von einer bestimmten Maske die E-Mail-Tastatur, in der wir auch nach langem Suchen keinen Doppelpunkt für das http:// finden konnten. Bei der Eingabe des Passworts verrutscht der Bildschirm so, dass man das Feld nicht mehr sehen kann – scrollen ist leider auch nicht drin. Richtig spannend wird es jedoch, wenn man das Passwort dann auch noch falsch eingibt: es erscheint die Fehlermeldung, dass das Passwort nicht stimmen würde. Klickt man auf den Button zu Bestätigung, poppt eine weitere Fehlermeldung auf. Mit dem Hinweis, dass Passwort würde nicht stimmen. Alles weitere kann man sich denken.

Alles in allem kann man sagen, dass sich die App auf dem richtigen Weg befindet. Die neuen Features waren lange überfällig. Sie tragen dazu bei, dass man auch von unterwegs aus umfangreiche Einträge mit vielen Medien in seinem Blog veröffentlichen kann. Gerade von unterwegs aus sammelt man oft Eindrücke in Form von Bildern oder Videos. Dennoch sollte die Usability überarbeitet werden, um zukünftig mit einer auch nach dem ersten Eindruck noch starken App im App Store vertreten zu sein.

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