Mozilla Foundation verzeichnet weniger Umsatz in 2013
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Die 2003 gegründete Mozilla Foundation hat es sich zum Ziel gemacht, das Internet und damit verbundene Technologien zu verbessern, es als offene Plattform zu verwahren und durch Bildungsprogramme für jeden zugänglich zu machen.

Das bekannteste Produkt der Stiftung dürfte der Mozilla-Browser Firefox sein, der erst vor kurzem seinen zehnten Geburtstag feierte und nach wie vor einer der beliebtesten Browser auf dem Markt ist. Im kürzlich von der Mozilla Foundation veröffentlichen Finanzbericht für das Jahr 2013 zeigt sich allerdings, dass sich die Einnahmen der Stiftung im Vergleich zu 2012 kaum verändert haben.

Kaum Veränderung bei den Einnahmen der Mozilla Foundation

Der Finanzbericht der Mozilla Foundation für 2013 zeigt eine Übersicht über die Einnahmen der Stiftung, sowie die Veränderung im Vergleich zum Jahr 2012. Dabei zeigt sich deutlich, dass sich diese kaum geändert haben.

Die Haupteinnahmequelle der Mozilla Foundation sind dabei Lizenzgebühren aus Verträgen mit Suchmaschinen und Informationsanbietern. Für 2012 lagen diese Einnahmen bei 304 Millionen US-Dollar; Ende 2013 sind sie mit 306 Millionen US-Dollar nur wenig höher. Deutlicher gestiegen sind dagegen die Ausgaben, etwa für die Software-Entwicklung und Programmdienste, nämlich von 208 Millionen in 2012 auf 295 Millionen US-Dollar in 2013.

Bisher dürfte Google den größten Teil der Lizenzeinnahmen der Mozilla Foundation ausgemacht haben. Letzte Woche wurde bekannt gegeben, in den USA künftig auf Yahoo setzen zu wollen – allerdings ohne Angaben, zu welchen Konditionen. Ob diese neue Partnerschaft wieder für höhere Einnahmen sorgen kann, wird sich mit der Zeit zeigen – für den Moment muss Mozilla wohl die Stagnation der Einnahmen hinnehmen.

Aufmacherbild: Hands holding rope with yellow arrow, concept of stagnation von Shutterstock / Urheberrecht: EtiAmmos

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