Nachgereicht: Famo.us für alle
Kommentare

Lange Zeit galt Famo.us als verheißungsvolles Projekt im JavaScript-Umfeld, dessen 3D-Layout-Engine butterweiche Animationen und auf mobilen Devices ein natives Feeling bieten sollte. Doch außer den

Lange Zeit galt Famo.us als verheißungsvolles Projekt im JavaScript-Umfeld, dessen 3D-Layout-Engine butterweiche Animationen und auf mobilen Devices ein natives Feeling bieten sollte. Doch außer den Versprechungen und einer eher  unrund laufenden  Website hat man lange Zeit nichts zu Gesicht bekommen. Das allerdings hat sich nun geändert – mit der Veröffentlichung der Version 0.2.0 darf nun jeder interessierte Entwickler Hand anlegen.

Im Bereich der Demos finden sich durchaus ansehnliche Beispiele, auch wenn nicht alle restlos überzeugen können. Vor allem die angepriesene 3D-Layout-Engine, die von Grund auf neu geschrieben wurde, hakt bisweilen noch deutlich. Allerdings ist das Projekt noch relativ jung und hat durchaus ein gewisses Potenzial, das man ihm nicht absprechen kann.

Als Bonus wurde die Famo.us University eröffnet, in der zahlreiche Tutorials darauf warten, Schritt für Schritt durchgearbeitet zu werden. Eine Aufmachung übrigens, mit der wir uns durchaus anfreunden können und die sich andere Projekte zum Vorbild nehmen sollten. Zwar sind noch nicht alle Lerneinheiten online – was vor allem den Bereich der Physik-Engine betrifft –, aber die Aussicht ist schon einmal nicht so schlecht.

Ebenfalls erschienen ist Famo.us-Angular. Damit werden die Views aus Angular durch die aus Famo-us ersetzt und damit einen soliden Grundstein legt, wie Zack Brown in der offiziellen Ankündigung  zur Veröffentlichung des Projekts anmerkt:

Well, Famo.us as it stands right now is really just a rendering engine. It offers a full-blown physics engines, several different kinds of views and layouts, excellent animation tooling, and tie-ins to traditional HTML snippets–but for those of us steeped in the ways of the MVC, it’s really just the V right now.

Famo.us allein biete zwar im Moment alles, um simple Applikationen zu bauen – sobald die Architektur aber aufwändiger werden würde, stünde man vor einem Problem. Allerdings zeige sich hier auch die wahre Stärke des Frameworks, da es sich ohne größere Probleme in bestehende Frameworks wie Angular, Backbone oder Marionette einbinden lasse.

Das Famous Starter Kit steht ab sofort zum Download bereit (.zip), hat aber mit 43,3 MB auch eine stolze Größe.

Aktuell hält sich die Anzahl der Erfahrungsberichte natürlich noch in Grenzen, aber wir werden das Projekt auf alle Fälle im Auge behalten.

Aufmacherbild: Shot of a live crowd at a concert von Shutterstock / Urheberrecht: KR MEDIA Productions

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -