Infografik

Apple startet den Musikdienst Apple Music
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Apple startet seinen eigenen Musikdienst und schickt sich damit an, den etablierten Mitbewerbern Spotify und Co. reichlich Konkurrenz zu machen. Folgende Infografik von Netzsieger zeigt interessante Zahlen und Fakten.

Ab heute steigt auch Apple in das profitable Geschäft des Musikstreamings ein. Andere Anbieter haben es vorgemacht – mit dem Streamen von Musik können hohe Umsätze erzielt werden: Allein Spotify konnte im letzten Jahr einen Rekordgewinn von 1,3 Mrd. US-Dollar einfahren. Die Nutzerzahlen des schwedischen Anbieters sehen ebenfalls glänzend aus: Zum Jahreswechsel verzeichnete Spotify 60 Millionen User. Nicht unerwähnt sollte jedoch bleiben, dass dabei nur jeder vierte Nutzer zahlender Abo-Kunde ist; sicher etwas, dass Apple sich für seinen Dienst anders vorstellt. Nichtsdestotrotz gelang es Spotify 2014 erstmals, unter die Top 3 der umsatzstärksten Digital-Händler in Deutschland zu kommen.

Wird bald nur noch gestreamt?

Musikstreaming-Dienste sind angesagt wie nie: Zwischen 2013 und 2014 betrug die Steigerung der gestreamten Titel in Deutschland fast 90%. So stieg die Anzahl der gestreamten Songs von rund 6 Mrd. auf 11,4 Mrd. Titel. Um in das rentable Geschäftsfeld einzusteigen, hatte Apple bereits im letzten Jahr den Kopfhörer-Hersteller Beats aufgekauft. Der geschluckte Konzern ist nämlich nicht nur Produzent von Kopfhörern, sondern besitzt zugleich eine Streaming-Plattform. Das letzte Jahr nutzte Apple dazu, den Dienst an die eigenen Vorstellungen anzupassen.

Eckdaten von Apple Music

Apple Music wird in die unternehmenseigene Musik-App integriert. Für 9,99€ im Monat erhalten Nutzer Zugriff auf eine Auswahl von 30 Mio. Titeln. Für weitere 5€ monatlich erhalten User sogar die Option, einen Zugang mit bis zu fünf weiteren Personen zu nutzen. Interessierte Neukunden können Apple Music für drei Monate kostenlos testen, um herauszufinden, ob ihnen Angebot und Handhabung gefallen. Mit „Beats 1“ wird der Streaming-Dienst auch einen Radiosender besitzen. Für diese Zwecke hat Apple den berühmten BBC-DJ Zane Lowe engagiert. „Beats 1“ soll 24h pro Tag live senden – aus London, New York und LA. Über „Connect“ erhalten Künstler bei Apple Music die Möglichkeit, ein Profil anzulegen und so in Kontakt mit ihren Fans zu treten; sie können Fotos, Videos oder einzelne Songteile mit ihren Followern teilen. Einen Überraschungserfolg erzielte Apple noch vor dem Release seines Streaming-Dienstes: Taylor Swift stellt der Plattform ihr neues Album „1989“ zur Verfügung – Spotify blieb dies bislang verwehrt.

Apple Infogafik_Musikstreaming_Netzsieger (1)©Netzsieger

 

Aufmacherbild: young hipster gay man listening music headphones

via Shutterstock / Urheberrecht: Eugenio Marongiu

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