Axel Springer vs. Google – der Schwächere gibt nach
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Der Axel Springer Verlag knickt im Streit um die Vergütung von Snippets in Google-Suchergebnissen ein: Der größte deutsche Verlag hat Google mit Wirkung zum 5. November 2014 eine Gratis-Snippet-Lizenz für die Titel welt.de, computerbild.desportbild.de und autobild.de erteilt. Damit reagiert Axel Springer auf die sinkenden Besucherzahlen seiner Online-Plattformen, weil diese in den Google-Suchergebnissen nur sehr eingeschränkt dargestellt werden. Um dies zu vermeiden, darf Google nun diese Inhalte kostenlos nutzen.

Axel Springer gibt nach

In einer offiziellen Erklärung unterstreicht der Verlag, dass dieser Schritt nicht freiwillig erfolgt sei. Vielmehr beuge sich der Axel Springer Verlag dem wirtschaftlichen Druck, der durch Googles Marktbeherrschung entstanden sei. Damit hat der größe Traditionsverlag das Kräftemessen gegen den Suchmaschinenriesen verloren.

Bereits vor wenigen Wochen hatten mehrere Verlage, die in der Verwaltungsgesellschaft VG Media organisiert sind, Google einen Freibrief für die kostenlose Nutzung ihrer Verlagsinhalte erteilt. 

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