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Infografik: Abofalle Online-Dating
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Kleidung, Lebensmittel und Co. – wichtige Besorgungen werden heutzutage ganz selbstverständlich digital erledigt. Berufstätige Großstädter suchen und finden im Netz aber auch das nächste Date oder die ganz große Liebe. Folgende Infografik zeigt aber, welche Gefahren vermeidlich seriöse Dating-Plattformen bergen.

Je mehr User sich auf den Online-Dating-Portalen aufhalten, desto mehr Beschwerden über Abofallen, Internetbetrüger und sogar Lockvögel auf den Plattformen gibt es. Die romantische Vorstellung, die große Liebe auf der Straße zu treffen, hat sich unlängst ins Internet verlagert. Immer mehr Singles in Deutschland nutzen Online-Dating-Plattformen, um ihrem Glück auf die Sprünge zu helfen. Rein rechnerisch hat bereits jeder Deutsche einen Online-Account für das Liebesglück. Nur allzu verständlich, bei 2.500 verschiedenen Online-Singlebörsen in Deutschland. Vorsicht: Bei einem jährlichen Umsatz von 220 Millionen und einer begrenzten Anzahl von Singles, geht es beim hart umkämpften Online-Dating-Markt um jeden einzelnen Liebessuchenden. der Die Methoden der Plattformen sind teilweise sehr fragwürdig.

Pro Jahr ca. 730 Beschwerden

Viele Online-Dating-Anbieter locken Singles mit einem vierseitigen Angebot und kostengünstigen Testphasen auf die Webseiten. Ein Account ist schnell erstellt und die Hoffnung auf die große Liebe wächst. Voller Euphorie meldet sich der User bei einer der Börsen an und lest nicht das Kleingedruckte. Und schon ist es passiert: Nach der kostenlosen Anmeldung und dem Ablauf der günstigen Testphase flattern die ersten Rechnungen ins Haus. Bis zu 500 Euro kann die Hoffnung auf den oder die Richtige kosten, obwohl der Liebeshungrige die Börse nur kurz ausprobieren wollte. Die Abofallen schnappen täglich zu. Die Verbraucherschutzzentrale in Hamburg meldet pro Jahr ca. 730 Beschwerden.

Ein Schaden von 250 Mio. Euro pro Jahr

Ein anderes Phänomen, das sich in der digitalen Welt des Online-Datings ausgebreitet hat, sind sogenannte „Romance-Scammer“. Das sind Liebesbetrüger, die mithilfe von gefälschten Profilen die Naivität der Verliebten ausnutzen und sie um ihr hart verdientes Geld bringen wollen. Sie agieren oft in Gruppen mit mafiösen Strukturen. Ein Scammer schickt pro Tag bis zu 1200 E-Mails mit Schmeichellein und Liebesbekundungen, um das Vertrauen seiner Opfer zu gewinnen. Dabei entsteht ein weltweiter Schaden von 250 Millionen Euro. Allein in Deutschland wurden bereits 8.000 Opfer gezählt. Allerdings ist hier die große Dunkelziffer nicht enthalten.



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Aufmacherbild: Loving couple dating at the bar, he is holding her hand and comforting her via Shutterstock / Urheberrecht: Stock-Asso

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