Netzkultur

Die webinale und die International PHP Conference jetzt auch mit Bitcoins buchbar!

IPC / webinale im Bitcoin-Rausch
Keine Kommentare

„Werdet endlich digital!“ lautet eine der Forderung der Vergangenheit. Deswegen gehen wir nun einen digitalen Schritt weiter und bieten nun auch Bitcoin als Zahlungsmethode für die webinale und die International PHP Conference an.

Wer von anderen fordert, endlich digital zu werden, darf sich diesem Trend natürlich nicht verschließen. Deswegen ziehen wir mit und bieten ab sofort eine neue Zahlungsmethode für die webinale und die International PHP Conference an: Bitcoins. Denn die sind nicht nur digital, sondern auch ein Teil unserer Zukunft.

Bitcoin – Part of our Future

Die digitale Krypto-Währung Bitcoin wurde 2008 erstmalig in einem Whitepaper vorgestellt und wird seit 2010 im virtuellen Raum gehandelt. Natürlich geht es dabei aber nicht um Scheine und Münzen, sondern ausschließlich um digitale Einheiten – die Bitcoins.

Bitcoins sind ein nicht mehr zu ignorierender Teil unserer digitalen Zukunft, wie auch Catarina Rindi, eine Aktivistin aus dem Bitcoin- bzw. Blockchain-Umfeld noch vor ein paar Tagen auf der JAX 2016 unmissverständlich klargestellt hat.

Im Verlauf eines Gesprächs mit Catarina Rindi haben wir beschlossen, den entscheidenden Schritt zu gehen und euch die Möglichkeit zu bieten, die webinale und die International PHP Conference mit Bitcoins zu bezahlen.

webinale und International PHP Conference akzeptieren Bitcoins

Bitcoin als ZahlungsmethodeWenn jemand Zukunft sagt, können sich natürlich weder die webinale noch die International PHP Conference davor verschließen. Deswegen finden Interessenten der beiden Konferenzen ab sofort eine neue Zahlungsmethode bei der Buchung vor: Bitcoin Payment. Und um die Sache noch etwas schmackhafter zu machen und euch einen entsprechenden Anreiz zu bieten, bekommt jeder, der eine der beiden Konferenzen mit Bitcoin bucht, 20 Prozent Rabatt auf den Euro-Preis!

Um den Rabatt zu erhalten, verwendet folgende Rabattcodes:

Der Anbieter, mit dem wir zusammenarbeiten, ist übrigens BitcoinPay – ein junges Start-up aus London, das sich auf die Bezahlung mit der Krypto-Währung spezialisiert hat. Im Anschluss an den Bestellprozess genügt ein Klick auf den Button, um den Transfer der Bitcoins abzuschließen.

PotcoinPay

Nach der Bestellbestätigung geht’s zu BitcoinPay

Einkaufen mit Bitcoins: So funktioniert’s

Um mit Bitcoins bezahlen zu können, braucht der Nutzer sein digitales Wallet, eine Bitcoin-Adresse und seinen privaten Schlüssel. Moderne Smartphone-Apps und Desktopanwendungen übernehmen jedoch den größten Teil der Arbeit während des Zahlungsprozesses, sodass kaum noch ein Unterschied zwischen der digitalen Währung und der Durchführung einer Banküberweisung besteht.

Bezahlt werden kann damit beispielsweise bei Microsoft – oder eben auf der webinale oder der International PHP Conference.

Coinmap.org zeigt außerdem 7 781 Unternehmen weltweit an, die Bitcoins akzeptieren. Darunter sind viele kleine Geschäfte und Restaurants, allein für Berlin werden 47 Möglichkeiten zum Bezahlen in Bitcoin gelistet, in Hannover sind es 53. Hier zeigt sich auch ein weiterer Vorteil der digitalen Währung: Sie funktioniert weltweit und das meist ohne Transaktionsgebühren. In Prag kann beispielsweise an gleich 72 Orten in Bitcoin gezahlt werden.

Wer doch einmal auf Bargeld umsatteln muss, aber nur Guthaben in Bitcoin besitzt, kann mancher Orts sogar schon an speziellen Geldautomaten mit der digitalen Währung handeln. Manche dieser Maschinen erlauben nur den Kauf, andere können aber auch schon Bargeld gegen Bitcoins auszahlen. Zur Verwendung muss aber bereits ein Account vorhanden sein, der mit dem jeweiligen Geldautomaten kompatibel ist.

Mit der steigenden Verbreitung der Geräte wächst jedoch auch die Sorge darum, dass diese Geräte eine Angriffsfläche für Hacker bieten könnten. Bitcoins sind also immer nur so sicher, wie ihr Besitzer mit ihnen umgeht und durchaus angreifbar; mit den „dunklen Ecken“ des Internets haben sie jedoch nur wenig gemein und stellen somit eine spannende Alternative zum klassischen Banken-Geldverkehr dar.

Teilnahme am Handel

Um am Handel teilzunehmen, können Bitcoins auf verschiedenen Wegen erworben werden. Einer davon ist der Ankauf der Währung über virtuelle Börsen. Der Wechselkurs bewegte sich im Jahr 2010 noch im einstelligen Bereich, also unter 10 US-Dollar pro Coin. Heute geht es um ganz andere Summen: Pro digitaler Münze wurde beispielsweise am 25.04.2016 eine Summe von über 450 US-Dollar (mehr als 400 Euro) notiert.

Bitcoins müssen jedoch nicht „im Ganzen“ gekauft werden, sodass der Einstieg ins digitale Geschäft auch mit kleineren Summen möglich ist. Darüber hinaus können Münzen per Mining (der Beteiligung an der Generierung neuer Münzen) verdient oder als Bezahlung für Dienstleitungen und Waren akzeptiert werden.

Die Blockchain

Die den Bitcoins zugrunde liegende Technologie ist Blockchain. Eine Blockchain ist ein öffentliches und dezentral geführtes Kontobuch („Distributed Ledger“), das jedoch nicht zwangsweise nur der Erfassung finanzieller Transaktionen dient. Vielmehr kann theoretisch jedwede Art von Transaktion zwischen mehreren Nutzern abgewickelt werden, ohne dass hierfür eine legitimierende zentrale Stelle nötig wäre.

Jede Transaktion erhält einen kryptografischen Hash, der von den beteiligten Parteien überprüft werden kann, was beispielsweise finanzielle Transaktionen potenziell deutlich zuverlässiger und sicherer macht.

Seit einiger Zeit arbeiten Unternehmen wie beispielsweise IBM oder die Linux Foundation mit Hyperledger daran, die Blockchain-Technologie zu vereinfachen und sie so vor allem für Unternehmen attraktiver zu machen – eben sowohl für finanzielle als auch für andersartige Zwecke. Dafür arbeitet man momentan vor allem an der Größe der einzelnen Blöcke der Blockchain, da die im Moment gemeinhin als problematischster Punkt der Technologie betrachtet wird.

Anonymität als Pluspunkt

Eine Besonderheit der Bitcoins ist, dass das Bitcoin-Konto keine Informationen zum Besitzer enthält, also anonym ist. Das ist nicht in jedem Fall gewährleistet, da der Ankauf von Bitcoins in den großen Börsen meist über ein Bankkonto erfolgen muss.

Bitcoins sind grundsätzlich absolut legal und können an vielen Stellen vollkommen problemlos und seriös im Zahlungsverkehr verwendet werden. Selbst der Europäische Gerichtshof hat anerkannt, dass es sich bei Bitcoins um ein rechtmäßiges Zahlungsmittel handelt und der Devisenwechel zwischen staatlichen Währungen und Bitcoins somit nicht der Mehrwertsteuer unterliegt.

Diese Anonymität ist übrigens auch bei der Buchung der webinale oder International PHP Conference gegeben: Zwar sehen wir – wie bei jeder Bitcoin-Transaktion üblich – die Bitcoin-Adresse des Absenders, personenbezogene Daten können wir natürlich nicht einsehen.

Welche Börsen gibt es?

How To Buy Bitcoins gibt einen Überblick über eine Vielzahl von Bitcoin-Börsen. Für einige davon werden Wechselkurse gelistet, die stark zwischen den einzelnen Plattformen variieren. So bewegten sich die Gebotspreise für eine Bitcoin am 25.4.2016 um 12 Uhr zwischen 362,00 Euro auf CleverCoin und 411 Euro auf Hitbtc.

Eine weitere Besonderheit des Bitcoin-Handels stellt der Umstand dar, dass alle Handelsbewegungen öffentlich einsehbar sind. Käufer und Verkäufer bleiben zwar anonym, wo gerade wie viele Münzen den Besitzer wechseln, kann jedoch jeder einsehen. Das macht den Bitcoin-Markt sehr transparent.

Coinbase war die erste staatlich legalisierte Bitcoin-Börse am Markt. Dort können digitale Münzen inzwischen in vielen Währungen gehandelt werden. Die Darstellung der laufenden Handelsgeschäfte auf der Plattform erinnert mehr an die großen Aktienbörsen als an dunkle Internetgeschäfte, was der Akzeptanz der Plattform von Anfang an zugute kam.

Eignen sich Bitcoins zur Geldanlage?

Dennoch ist natürlich Vorsicht geboten im Umgang mit Bitcoins. So gehen immer wieder Börsen und Handelsunternehmen bankrott; auch der Wechselkurs ist nicht besonders stabil. Wer 2010 in die digitale Währung investierte, hat inzwischen viel Gewinn damit gemacht – eine Garantie für solche Erfolge an den Bitcoin-Börsen gibt es allerdings nicht. Ende 2013 platzte die erste Blase des Bitcoin-Markts und der Wert der digitalen Münzen halbierte sich bis April 2014 von über 900 US-Dollar auf rund 450 US-Dollar, um nach einem kurzen Anstieg weiter bis auf unter 230 US-Dollar im Jahr 2015 zu fallen.

Im Moment steigt der Kurs wieder, die Website Bitcoin Forecast prognostiziert für die kommenden Monate eher stabile bis leicht abfallende Wechselkurse.

Details zum Transfer

Um das eigene Guthaben abzusichern, entscheiden sich Nutzer für einen Anbieter eines digitalen Wallets. Darüber werden Bitcoins verwaltet und Zahlungen abgewickelt. Alleine die Verwendung eines solchen Tools reicht jedoch noch nicht aus – wer sich gegen Hacker und andere Risiken absichern möchte, muss einiges mehr beachten. Wichtig zu wissen ist auch, dass Bitcoin-Zahlungen nicht umkehrbar sind, sobald sie vollständig durchgeführt wurden.

Der Zeitraum, der zur vollständigen Verarbeitung einer Zahlung notwendig ist, beträgt 10 Minuten. In dieser Zeit wird die Zahlung mehrfach durch die Blöcke des Netzwerks bestätigt; bis dahin könnte der Käufer noch versuchen, das System zu betrügen und die Zahlung umzukehren oder die gleichen Coins anderweitig auszugeben – das ist jedoch selbst dann sehr schwer und kaum zu schaffen. Darum verlangen viele Transaktionsplattformen von ihren Kunden, dass der 10-Minuten-Zeitraum zur Bestätigung der Zahlung eingehalten wird – das Geschäft kommt erst danach zustande.

 

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -